Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes.
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Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Unwägbarkeiten hat Hans-Jürgen Credé das Vorstandsmandat mit dem Ablauf des Geschäftsjahres zum 31.12.2020 niedergelegt. Hans-Jürgen Credé bleibt dem VDMT weiterhin verbunden und wird die anstehenden Arbeiten zur Neuausrichtung des Verbandes aktiv begleiten. Seine Vorstandsaufgaben werden bis zur Mitgliederversammlung durch den stellvertretenden Vorsitzenden Johannes Füngers übernommen.

Anlässlich des Wechsels in der Leitung des Verkehrsmuseums Dresden (s. EK 12/2020) überbrachte VDMT-Vorsitzender Hans-Jürgen Credé dem neuen Direktor Dr. Michael Vogt die Glückwünsche des Vorstandes, verbunden mit der Bitte um Fortsetzung und Vertiefung der Zusammenarbeit. Das Verkehrsmuseum Dresden war vor der deutschen Wiedervereinigung das zentrale Verkehrsmuseum der DDR und verantwortlich u. a. für alle nicht betriebsfähigen Museumseisenbahnfahrzeuge. Die Arbeiten in Forschung, Bewahrung und Vermittlung war dabei häufig gesamtdeutsch angelegt, so dass der Fundus für die deutsche Museumseisenbahn-Szene einen außerordentlichen Wert darstellt.

Der VDMT gehört zu den engagierten Unterstützern der Achenseebahn (Tirol/Österreich), die sich für den Erhalt der Dampfzahnradbahn zwischen Jenbach und Seespitz am Achensee eingesetzt haben. Die im Frühjahr dieses Jahres in Konkurs gegangene Bahn, die über eine seltene Authentizität und Originalität verfügt, kann jetzt aufatmen: Das Land Tirol übernimmt rückwirkend ab Mai bis zum Ende 2020 die laufenden Kosten von rund 50.000 € pro Monat für Löhne und Gehälter sowie die Erhaltungsmaßnahmen der Infrastruktur und die Aufrechterhaltung des Unternehmens. Ein entsprechender Regierungsbeschluss zur „Sicherstellung der Handlungsfähigkeit“ war zwar bereits Ende Juni ergangen, dem musste aber erst noch vom Land zugestimmt werden. Ein Gutachten soll jetzt die Risiken klären, die sich bei einer Übernahme der Bahn durch das Land ergeben könnten.

Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern: Museums- und Touristikbahnen müssen Betrieb i.d.R. ruhen lassen

Bund und Länder haben am 25.11.2020 beschlossen, die aufgrund der Corona – Pandemie notwendigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens bis mindestens 20.12.2020, wahrscheinlich aber bis über den Jahreswechsel hinaus aufrecht zu erhalten. Damit muss auch der Betrieb von Museums- und Touristikbahnen ruhen. Bahnen, die aufgrund ihres regelmäßigen Betriebs auch ÖPNV-Funktionen erfüllen, dürften vom Verbot nicht betroffen sein, da eine Einschränkung des ÖPNV-Angebots nicht vorgesehen ist.

Diese Betriebsuntersagung hat für die Museums- und Touristikbahnen gravierende wirtschaftliche Folgen. Nikolausfahrten und Sonderzüge zu Weihnachtsmärkten usw. sind besonders umsatzstark und schaffen die finanziellen Reserven für die Winterpause. Allerdings hat der Bund für die von der Schließung direkt und indirekt erhebliche betroffenen Unternehmen besondere Hilfen vorgesehen. Sie gelten ausdrücklich auch für Vereine und gemeinnützige Organisationen.

Über diese Hilfen informiert der VDMT im internen Teil der Webseite ebenso wie über die detaillierten Folgen der Beschlüsse vom 25.11.2020.

Müssen Eisenbahnen zukünftig umfassend die Vegetation längs der Strecke überwachen? VDMT wendet sich deutlich gegen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung

Einen Schildbürgerstreich sondergleichen plant offensichtlich die Bundesregierung: Die Eisenbahninfrastrukturunternehmen sollen, so sieht es ein Referentenentwurf aus dem Bundesverkehrsministerium zur Änderung des AEG (hier Entwurf zu §§ 24, 24a AEG) vor, verpflichtet werden, die Vegetation längs der Bahnstrecken in einem Korridor von 50 m (!) links und rechts der Gleise planmäßig alle 9 bis 15 Monate zu kontrollieren, den Bahnbetrieb gefährdende Bäume zu kennzeichnen, die Ergebnisse zu dokumentieren und sie dem

wernigerode2019

2021 wird EU-weit „das Jahr der Schiene“ – für Museums- und Touristikbahnen geradezu eine Aufforderung, sich mit ihrem kulturellen und touristischen Auftrag ins rechte Licht zu rücken. Sie vermitteln mit ihren historischen Verkehren,

Wenn das weitgehend ehrenamtliche Engagement von Museumseisenbahnen nicht nur zu lobenden Worten führt, sondern auch durch die Verleihung eines mit mehreren Tausend Euro dotierten Preises einer Stiftung gewürdigt wird, haben die so ausgezeichneten Vereine allen Grund zur Freude. In den zurückliegenden Monaten wurde die „Dampfbahn Fränkische Schweiz“ (DFS) mit dem Sozialpreis der Oberfrankenstiftung und die „Öchsle-Bahn“ mit dem Bürgerpreis der Denkmalstiftung Baden-Württemberg belobigt. In diesem Jahr sind alle finanziellen Zuwendungen

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