Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes.
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Anpassung der HU bei geringerer Laufleistung

Im vergangenen Jahr ruhte der Museumsbahnen-Betrieb aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend. Auch für dieses Jahr ist noch nicht absehbar, in welchem Umfang der Museumsbahn-Betrieb stattfinden kann. Damit reduziert sich allerdings auch der betriebsbedingte Verschleiß an den historischen Fahrzeugen.

Vor diesem Hintergrund wurde von einer Museumsbahn die Frage aufgeworfen, inwieweit sich dies auf die Durchführung von Hauptuntersuchungen auswirken kann. Nach § 32 EBO sind die Fahrzeuge planmäßig wiederkehrend zu untersuchen. Allerdings hat der Betreiber im Hinblick auf Art, Umfang und Häufigkeit der Untersuchung gewisse Spielräume. Denkbar wäre, angesichts der deutlich geringeren Laufleistung die Untersuchungsintervalle zu strecken oder den Untersuchungsumfang sachgerecht zu reduzieren. Diejenigen Museumsbahnen, die interessiert sind diese Frage vertieft zu erörtern, können sich gerne möglichst bis zum 10. März 2021  beim VDMT (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Wir würden dann den Kontakt unter den interessierten Bahnen herstellen. Interessensbekundungen werden selbstverständlich ebenfalls noch weitergeleitet.

Die Museums- und Touristikbahnen befinden sich in einem ständigen Wandel: Betreiber gründen oder strukturieren sich neu, Eigentumsverhältnisse und/oder Nutzungsrechte verändern sich, neue Konzepte und Geschäftsmodelle setzen sich durch, andere werden aufgegeben. Transparenz über die aktuelle rechtliche Verfassung unserer VDMT-Mitglieder, deren Tätigkeitsfelder (= Wertschöpfungsbereiche) sowie ihre Organisation der operativen Aufgaben (Fahrbetrieb, Erhalten und Betrieb von Eisenbahninfrastruktur, museale Arbeiten u.a.) ist daher unverzichtbar für eine effiziente und faktenbasierte Verbandsarbeit.

Er war ein engagierter Begleiter des VDMT – künftig wird er nicht mehr unter uns sein. Wolfgang Löckel ist am 18. Januar 2021 völlig unerwartet im Alter von 67 Jahren verstorben. Wer den sympathischen und stets gut gelaunten Kollegen persönlich gekannt hat, wird in diesen Tagen innehalten und in Trauer Gedanken an ihn finden.

Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Unwägbarkeiten hat Hans-Jürgen Credé das Vorstandsmandat mit dem Ablauf des Geschäftsjahres zum 31.12.2020 niedergelegt. Hans-Jürgen Credé bleibt dem VDMT weiterhin verbunden und wird die anstehenden Arbeiten zur Neuausrichtung des Verbandes aktiv begleiten. Seine Vorstandsaufgaben werden bis zur Mitgliederversammlung durch den stellvertretenden Vorsitzenden Johannes Füngers übernommen.

Anlässlich des Wechsels in der Leitung des Verkehrsmuseums Dresden (s. EK 12/2020) überbrachte VDMT-Vorsitzender Hans-Jürgen Credé dem neuen Direktor Dr. Michael Vogt die Glückwünsche des Vorstandes, verbunden mit der Bitte um Fortsetzung und Vertiefung der Zusammenarbeit. Das Verkehrsmuseum Dresden war vor der deutschen Wiedervereinigung das zentrale Verkehrsmuseum der DDR und verantwortlich u. a. für alle nicht

Der VDMT gehört zu den engagierten Unterstützern der Achenseebahn (Tirol/Österreich), die sich für den Erhalt der Dampfzahnradbahn zwischen Jenbach und Seespitz am Achensee eingesetzt haben. Die im Frühjahr dieses Jahres in Konkurs gegangene Bahn, die über eine seltene Authentizität und Originalität verfügt, kann jetzt aufatmen: Das Land Tirol übernimmt rückwirkend ab Mai bis zum Ende 2020

Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern: Museums- und Touristikbahnen müssen Betrieb i.d.R. ruhen lassen

Bund und Länder haben am 25.11.2020 beschlossen, die aufgrund der Corona – Pandemie notwendigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens bis mindestens 20.12.2020, wahrscheinlich aber bis über den Jahreswechsel hinaus aufrecht zu erhalten. Damit muss auch der Betrieb von Museums- und Touristikbahnen ruhen. Bahnen, die aufgrund ihres regelmäßigen Betriebs auch ÖPNV-Funktionen erfüllen, dürften vom Verbot nicht betroffen sein, da eine Einschränkung des ÖPNV-Angebots nicht vorgesehen ist.

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