Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes.
Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen können uneingeschränkt verbreitet werden.

Weitere aktuellen Informationen für Partner und Mitglieder des Verbandes 
bitte die erweiterten Auswahlmöglichkeiten im internen Bereich der VDMT-Website benutzen.

Große Resonanz zur Aktuellen Stunde „Ausbildung für den Betriebsdienst von Museumsbahnen“
 
Am 7. April 2022 hat der VDMT seine Mitglieder zu einer „Aktuellen Stunde“ zum Thema „Ausbildung für den Betriebsdienst von Museumsbahnen“ eingeladen. Weit über 60 Vertreter haben teilgenommen. Götz Walther, Fachbereichsleiter Eisenbahnbetrieb des VDV hatte dort die gesetzlichen Grundlagen der Ausbildung und die VDV- Schrift 754 „Richtlinie über die Befähigung von Mitarbeitern für den Eisenbahnbetrieb“ näher dargestellt. Diese VDV-Schrift erläutert die gesetzlichen Bestimmungen und gibt den Anwendern eine Handreichung, wie betrieblich tätige Mitarbeiter unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben für ihre Aufgaben befähigt werden können.
 
Anschließend wurden Zweck und Ziele des neu eingerichteten VDMT-Ausschusses „Ausbildung“, den Michaela Quante leitet, von ihr vorgestellt. Dieser Ausschuss soll aufbauend auf den gesetzlichen Grundlagen und der VDV-Schrift 754 die Anforderungen an die Ausbildung für eisenbahnbetrieblich Tätigen von Museums-und Touristikbahnen weiter konkretisieren und an deren spezifische Situation anpassen. Schließlich unterscheidet sich ihre Ausgangssituation gegenüber kommerziellen Bahnen ganz erheblich. Das Tätigkeitsspektrum ist oftmals weniger breit, die Eigenmotivation höher, andererseits wird die Tätigkeit aber in geringerem zeitlichen Umfang ausgeführt als bei fest angestellten Mitarbeitern kommerzieller Eisenbahn.
 
Die Präsentation von Götz Walther und ergänzende Unterlagen sind im internen Teil der Webseite zum Download bereitgestellt.

Frühjahrstagung des VDMT am 25. bis 27. März 2022 in Lüneburg:

Bei sonnigem Frühlingswetter und angenehmen Temperaturen fand die 80. MuseumsBahnerTagung des VDMT in Lüneburg statt. Gastgeber war der Arbeitskreis Verkehrsfreunde Lüneburg e.V.

Rund 130 Teilnehmer von zahlreichen Museumsbahnen aus ganz Deutschland waren angemeldet, da die geltenden Corona-Regeln nach langer Pause wieder eine größere Veranstaltung zuließen. Am Freitag, dem Anreisetag, war ein gemeinsames Abendessen mit reichlich Raum für Gespräche und Austausch der einzige Programmpunkt. Man hatte sich ja lange nicht gesehen.

Die Tagung am Samstag wartete mit spannenden Themen auf. Der Vormittag stand ganz im Zeichen interessanter Vorträge. Nils Jäger von Smart Rail und Jochen Brandau gaben ein Update zum Thema ETCS. Der Fokus lag hierbei auf dem Digitalen Knoten Stuttgart. Durch die Erläuterungen zu diesem Projekt wurde das Thema für alle greifbar und konkret. Insbesondere die zeitlichen Abläufe wurden verständlich dargestellt. Jüngst wurde seitens des VDMT eine Arbeitsgruppe ETCS ins Leben gerufen mit dem Ziel, Lösungen zu erarbeiten, um Museumsbahnen auch unter ETCS noch bezahlbar am netzweiten Verkehr teilnehmen zu lassen. Nils Jäger stellte dazu Gedanken zu einer technischen Umsetzung bei Altbau-Lokomotiven vor. Damit wird eine gute Grundlage für die weitere Arbeit des Arbeitskreises geschaffen.

Michaela Quante von DB Training stellte ihre Gedanken für die Einrichtung eines Arbeitskreises zum Thema „Können und dürfen – Ausbildung bei Museumsbahnen“ vor. Dabei warb sie für eine bessere Vernetzung der Museumsbahnen bei der Qualifizierung von Personal für den Eisenbahnbetrieb. Dies könnte beispielsweise mit dem Zusammentragen von bereits vorhandenen Schulungsplänen beginnen, die gemeinsam zusammengeführt und ergänzt werden und im Anschluss allen interessierten VDMT-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden könnten.

Von Thomas Kittel vom Kulturlokschuppen Neumünster erfuhren wir, welch steiniger Weg es sein kann, ein dem Verfall preisgegebenes Bauwerk zu retten und wieder mit Leben zu erfüllen. Mit einem guten Konzept, viel Engagement und vor allem Beharrlichkeit ist es allen Beteiligten gelungen, dieses historische Gebäude wie „Phönix aus der Asche“ wieder auferstehen zu lassen.

Ein Update von Volker Wente zu aktuellen juristischen Themen rundete den Vormittag ab.

Völliges Neuland wurde am Nachmittag mit der Durchführung eines Workshops betreten. Die Tagungsteilnehmer wurden in 5 Gruppen aufgeteilt und rotierten in Zeitblöcken von rund 30 Minuten zu den Themen

Interne VDMT-Organisation

Eisenbahntechnik und -betrieb

Recht und Verwaltung

Information und Kommunikation

Verschiedenes

Die Teilnehmer sollten die relevantesten Themenfelder benennen, bei denen Museumsbahnen in den nächsten Jahren Unterstützung durch den VDMT benötigen.

Sehr konzentriert und effektiv wurde eine Fülle von Themen platziert. Ebenso entstand auch gleich eine erste Priorisierung. In den nächsten Wochen werden die Ergebnisse gesichtet, gegliedert und zusammengefasst. Über das Ergebnis wird dann berichtet. Die wichtigsten Themen sind dann der Arbeitsauftrag für die zukünftige Verbandsarbeit.

Der Abend endete dann mit einem leckeren Abendessen, kühlen Getränken und guten Gesprächen in der tollen Atmosphäre der Halle der AVL.

Der Sonntag wurde zu einer Sonderfahrt mit dem Zug der AVL nach Bleckede genutzt. Dort stand das kleine, noch aus Zeiten der Kleinbahn stammende Ausbesserungswerk der OHE für eine Besichtigung offen.

An dieser Stelle sei den Aktiven der AVL ganz herzlich für ihre Gastfreundschaft und eine rundum perfekte Tagungsorganisation gedankt.

Für den VDMT Jens Reichelt (Pressesprecher)

 

Die gelb markierten Vorträge können nur im internen Bereich der Webseite unter 2022 heruntergeladen werden.

Bayern: Mainschleifenbahn - Schaltschränke aufgebrochen.

An den Bahnübergängen beim "Weißen Haus" und an der "Sprungschanze" vor Prosselsheim sind die Schaltschränke aufgebrochen und ebenso gezielt wie fachgemäß die Relaisgruppen LoG1/Log1a, LoG2 und LoZ1 (Pintsch-Bamag Lo 1/57) ausgebaut worden. Eine weitere hing im wahrsten Sinn des Wortes nur noch an einer Schraube.

Angesichts der knappen Ersatzteillage bei Lo 1/57 Baugruppen trifft dieser Raubzug die Mainschleifenbahn schwer. Die Polizei ermittelt. Der Förderverein warnt vor dem Ankauf oder Einbau der gestohlenen Baugruppen und bitte um sachdienliche Hinweise zur Klärung der Aufbrüche. Für Hinweise die zur Ermittlung der Täter führen hat die MSB eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Mitteilungen bitte an die Polizeiinspektion Würzburg Land, Ermittlungsgruppe (0931 / 457 - 0) oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am Wochenende 12. bis 14.11.21 fand in Karlsruhe die 79. Museumsbahnertagung statt. Der Verband war zu Gast bei der Sektion Dampfnostalgie Karlsruhe der Ulmer Eisenbahnfreunde. Somit konnte nach 1,5 jähriger Corona Pause endlich wieder ein Miteinander stattfinden.

Am Freitag gab es einen Vortrag von Dirk Menne, Leiter Eisenbahnbetriebsverfahren und Digitalisierung Bahnbetrieb DB Netz AG sowie Notfallmanagement von der DB Netz AG und Dietmar Litterscheid, Sachbereichsleiter Eisenbahnbetrieb vom VDV zum Thema ETCS. Neben dem aktuellen Stand der Umsetzung in Deutschland wurde auch zur Funktion und zu weiteren technischen Gegebenheiten viel Wissenswertes vermittelt. Das Thema ETCS dürfte für die auf Infrastruktur des Bundes fahrenden Museumsbahnen zu einer der größten Herausforderungen der nächsten Jahre gehören. Der Freitagabend stand dann im Zeichen geselligen Beisammen seins.

Steinkohle

Stein(kohle) oder NICHT-Stein(kohle)

das ist hier die Frage,

die aber im internen Teil unter 2021 beantwortet wird.

Dampflokregelwerk  - Verfahrensablauf beim „Gelbdruckverfahren“

Hierzu erreichten auch den VDMT bereits zahlreiche Rückmeldungen. Deshalb das wichtigste Vorab:

Für alle Eingaben sollte bitte unbedingt das Formblatt benutzt werden. Die Eingaben selbst sollten direkt an den VDV (Kontakt s. unten) gerichtet werden.

Es erleichtert nicht nur den Bearbeitern die Arbeit, sondern dadurch kann die Entstehungsgeschichte dokumentiert und nachvollzogen werden. Das ist für

Entwurf für Corona-Speisewagen-Verordnung zurückgezogen

Soeben war aus dem Bundesverkehrsministerium zu erfahren, dass die geplante Corona – Speisewagen – Verordnung zumindest vorläufig nicht weiterverfolgt wird. Hintergrund ist, dass die 3 G – Regel insgesamt im Eisenbahnverkehr nach Prüfung nicht angewandt werden soll. Folgerichtig wird sie - vorbehaltlich eine signifikanten Änderung des Infektionsgeschehens – auch im Speisewagen nicht angewandt werden. Es bleibt damit zumindest bis auf weiteres bei etwaigen landesrechtlichen Regelungen.

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