Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes. Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen können uneingeschränkt verbreitet werden.

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Wagendatanbank Ansicht KarteikarteÜber 4300 Wagen, 6400 Bilder und ca. 2000 Zeichnungen sind derzeit in der Wagendatenbank des VDMT enthalten und es sollen noch mehr werden. - Der Fotokopierer surrt. Die erste Zeichnung eines Güterzug-Begleitwagens Pwg_Pr14 liegt auf der Glasscheibe. Das Papier ist riesig, kaum zu handeln. Der Kopierer kann es gerade fassen. 21 Jugendliche aus ganz Europa, die am internationalen FEDECRAIL-Jugendaustausch 2016 in Franken teilnehmen, haben sich mit ihren Betreuern im Landratsamt von Kulmbach eingefunden, um hier Wagenzeichnungen für die Datenbank des VDMT einzuscannen. Das Landratsamt stellte freundlicherweise ihre Scanner-Hardware den Gastgebern des Jugendcamps – dem Deutschen Dampflokomotiv Museum (DDM) in Neuenmarkt-Wirsberg und der Dampfbahn Fränkische Schweiz e. V. (DFS) in Ebermannstadt – einen Tag lang zur Verfügung, damit die jungen Museumseisenbahner und -eisenbahnerinnen den Wert von Zeichnungen für den Erhalt historischer Fahrzeuge und den systematischen Umgang mit den Unterlagen kennen- und schätzen lernten.

Zum VDMT-Bericht über die Tagung (FEDECRAIL Jahreskonferenz 2018 in Schottland)

gibt es jetzt eine detaillierte 11-seitige Zusammenfassung von Fedecrail zum Download.

 

Stellungnahme zu Gesetzesvorhaben

Historische Eisenbahnfahrzeuge der Nachwelt zu erhalten, zu restaurieren und sie in möglichst authentischer Umgebung im Betrieb vorzuführen, so lässt sich das Ziel der Museumsbahnen kurz zusammenfassen. Das gilt für den Betrieb von Großdampfloks ebenso wie für das Kleinbahn- Ensemble. Museumsbahnen sind nach heutiger Lesart allerdings auch reguläre Eisenbahnunternehmen. Damit unterliegen sie grundsätzlich allen Vorschriften, denen auch kommerzielle Eisenbahnen unterliegen. Und hier beginnen für Museumsbahnen die Schwierigkeiten.

Am 25. Mai 2018 ist sie in Kraft getreten, die DSGVO. Das begleitende mediale Echo war recht groß, auch wenn die materiellen Änderungen gegenüber der bisherigen Rechtslage übersichtlich sind. Da die DSGVO nicht nur für die gewerbliche Wirtschaft, sondern auch für Vereine gilt, sind die VDMT – Mitglieder ebenfalls Adressaten der neuen Regelung. Allerdings regelt sie nur den Umgang mit personenbezogenen Daten. Deshalb dürfte die praktische Relevanz für Museums- und Touristikbahnen überschaubar sein.

kanderli xDie Kandertalbahn hat Anfang Juni dieses Jahres ihre Lok 30 wieder in Betrieb genommen. VDMT-Vorsitzender Hans-Jürgen Credé überbrachte dem Verein die Glückwünsche des Verbandes zu diesem erfreulichen Ereignis, das mit einer Sonderfahrt für Ehrengäste auf der Strecke gefeiert wurde. Im Jahr 2011 ist die dreiachsige Maschine aus dem Betrieb genommen worden, um sie einer Hauptuntersuchung zu unterziehen. Rund 4000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden geleistet, damit die pr. T 3 – gebaut 1904 bei Borsig, Berlin – wieder über das Gleis rollen kann.

 „Entdecken, was uns verbindet." Unter diesem Motto steht der „Tag des offenen Denkmals“ 2018. Seit nunmehr 25 Jahren wird er am 2. Sonntag im September (9.9.) abgehalten. Mit dem diesjährigen Leitsatz lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wieder alle Denkmaleigentümer, Vereine, Verbände, Initiativen, Denkmalbehörden und Kirchen ein, sich mit Veranstaltungen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Für Museumseisenbahnen bietet sich das Thema geradezu an; denn eines haben Eisenbahnen gemeinsam: Sie verbinden Orte und führen Menschen zusammen. Sie erhalten mit ihren historischen Zügen, mit Gebäuden und der Infrastruktur die Technikgeschichte vergangener Jahrzehnte. Der „Tag des offenen Denkmals“ dürfte eine der größten Kulturveranstaltung Deutschlands sein. Sie wäre ohne das Engagement ungezählter haupt- und ehrenamtlicher Mitstreiter nicht denkbar.

SRPS zug 2Die Jahreskonferenz der Europäischen Föderation der Museums- und Touristikbahnen (FEDECRAIL) brachte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im April 2018 zum ersten Mal nach Schottland. Während die Business-Tage in der Landeshauptstadt Edinburgh abgehalten wurden, führten die anschließenden Exkursionen zunächst in die Region der Lowlands, später von Inverness weiter in die Berge und Lochs der Highlands. Beeindruckende Fahrten mit historischen Zügen sowie Besuche von Eisenbahn- und weiteren Museen standen ebenso auf dem Programm wie das UNESCO-Weltkulturerbe „Forth Bridge“, das einzigartige Schiffshebewerk „Canal Wheel“ und die berühmte Glenfiddich Speyside Whisky-Destillerie. Im Vorfeld fanden die üblichen Sitzungen der FEDECRAIL-Arbeitsgruppen und des Vorstandes statt.