Die Aufnahme in den VDMT

Ein Beitritt zum VDMT ist jederzeit möglich. Der Mitgliedsbeitrag betrug im Jahr 2017  350 € und richtet sich gemäß Beitragsordnung nach dem von der Mitgliederversammlung beschlossenen Haushalt. Bei unterjährigem Beitritt wird der Beitrag anteilig auf Monatsbasis berechnet.

Ein Aufnahmeantrag kann formlos oder mit dem hier herunterzuladenden Formular an den Vorstand gerichtet werden. Auch ein formloser Antrag muss gemäß Satzung die im Formular genannten Informationen enthalten.

Der VDMT ist die Interessenvertretung für für  Museums- und Touristikbahnen und Eisenbahnmuseen in Deutschland.

des Verbandes Deutscher Museums- und Touristikbahnen e.V.

Fassung vom 10. November 2012

Download der Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
§ 2 Zweck und Tätigkeit
§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 5 Mitgliedsbeiträge,Umlagen und Kostenerstattung
§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft
§ 7 Organe und Einrichtungen des Verbandes
§ 8 Mitgliederversammlung
§ 9 Vorstand
§ 10 Mitarbeiter
§ 11 Arbeitsgremien
§ 12 Protokolle
§ 13 Auflösung

Beitragsordnung
1. Beitrag und Stimmrecht
2. Beitragsfestsetzung
3. Beitragsfälligkeit


§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1)

Der Verband führt den Namen: Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen - abgekürzt VDMT - und ist beim zuständigen Amtsgericht seines Sitzes in das Vereinsregister eingetragen.

 

2)

entfällt.

 

3)

Der Verband hat seinen Sitz in Berlin.

 

4)

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

 
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§ 2

Zweck und Tätigkeit

 

1)

Zweck des Verbandes ist es, seine Mitglieder bei der Erhaltung, dem Betrieb und der Erforschung historisch wertvoller Anlagen, Fahrzeuge und sonstiger Sachzeugen des Schienenverkehrs zu fördern und zu beraten sowie ihre gemeinsamen Interessen in der Öffentlichkeit, gegenüber Bundes- und Landesbehörden, europäischen Institutionen, deutschen Bahnen und Verkehrsbetrieben, anderen Verbänden und sonstigen Stellen zu vertreten. Hierdurch soll der kultur- und technikgeschichtlich wertvollen Arbeit der Mitglieder Rechnung getragen und der Schienenverkehr allgemein gefördert werden.

 

2)

Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

3)

Der Verband übt keine Kontrolle über die Geschäftstätigkeit seiner Mitglieder aus, ihre Eigenständigkeit wird von der Mitgliedschaft nicht berührt.

 
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§ 3

Erwerb der Mitgliedschaft

 

1)

Ordentliches Mitglied des Verbandes kann jede natürliche oder juristische Person oder Personenvereinigung des privaten oder öffentlichen Rechts werden, die auf einem der folgenden Gebiete tätig ist:

  • Museumseisenbahn, Traditionsbahn, Museumsstraßenbahn, Feld- oder Parkeisenbahn
  • Touristikbahn mit Nostalgiecharakter
  • Eisenbahn-, Straßenbahn- oder Feldbahnmuseum
  • Schienenverkehrsgeschichte oder Schienenverkehrsdenkmalpflege

Die Mitgliedschaft umfaßt auch deren Nebenbetriebe ohne eigene Rechtsfähigkeit.

 

2)

Förderndes Mitglied des Verbandes können natürliche oder juristische Personen oder Personenvereinigungen werden, welche die Tätigkeit des Verbandes und seiner Mitglieder fördern wollen.

 

3)

Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet auf Grund eines schriftlichen Aufnahmeantrages der Vorstand. Gegen einen ablehnenden Beschluß des Vorstandes steht die Berufung an die Mitgliederversammlung offen.

Der Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft muß neben der Postanschrift und der E-Mailadresse des Antragsstellers enthalten:

  1. für Vereine
    Angaben zum Vereinszweck gemäß Satzung, Betriebsstatus und -umfang (z.B. NE), Anzahl der Mitglieder, Liste der Vorstandsmitglieder und deren Vertretungsbefugnis;
  1. für sonstige juristische Personen
    Angaben zum Geschäftszweck, Betriebsstatus und -umfang (z.B. NE), Liste der Geschäftsführer und deren Vertretungsbefugnis;
  1. für natürliche Personen
    Angaben darüber wie diese auf einem der Gebiete gemäß § 3 Abs. 1 tätig sind.
 

4)

Persönlichkeiten, die sich um die Ziele des Verbandes besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluß der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind ordentliche Mitglieder, die von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrages befreit sind.

 
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§ 4

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1)

Alle Mitglieder sind berechtigt, persönlich oder durch Bevollmächtigte an Mitgliederversammlungen des Verbandes teilzunehmen und Anträge zu stellen. Das Stimmrecht können nur ordentliche Mitglieder ausüben.

 

2)

Fördernde Mitglieder haben beratende Stimme.

 

3)

Alle Mitglieder haben Anspruch auf Beratung und Wahrung ihrer Belange in Fachfragen.

 

4)

Die Mitglieder haben den Verband in seinen Aufgaben in jeder Weise zu unterstützen, insbesondere sollen sie zur Förderung der gemeinsamen Interessen angeforderte Aufschlüsse geben und fachliche Erfahrungen von allgemeiner Bedeutung dem Verband mitteilen.

 
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§ 5

Mitgliedsbeiträge, Umlagen und Kostenerstattung

 

1)

Zur Bestreitung der Verbandsausgaben werden von den Mitgliedern Beiträge erhoben, deren Höhe sich nach einer von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitragsordnung richtet.

 

2)

Ist der Beitrag eines beitragspflichtigen Mitgliedes bis zu der in der Beitragsordnung festgelegten Fälligkeit nicht eingegangen, so ruhen die Rechte der Mitgliedschaft des säumigen Mitgliedes

 

3)

Fördernde Mitglieder zahlen Beiträge nach besonderer Vereinbarung mit dem Vorstand.

 

4)

Mitglieder die im Laufe eines Geschäftsjahres eintreten oder ausscheiden, haben den anteiligen Jahresbeitrag zu zahlen, sofern der Vorstand nichts anderes bestimmt.

 

5)

Für außergewöhnliche Aufwendungen des Verbandes kann die Mitgliederversammlung zusätzliche Umlagen beschließen.

 

6)

Für Leistungen des Verbandes zugunsten eines einzelnen Mitgliedes kann der Vorstand die Erstattung der Kosten fordern. Das Mitglied ist zuvor auf die Kostenerstattungspflicht hinzuweisen.

 

7)

Der Verband kann mit Unfallversicherungsträgern gemäß § 114 SGB VII Verträge abschließen, deren Gegenstand eine Sammelerhebung von Versicherungsbeiträgen für die gesetzliche Unfallversicherung der ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Verbandsmitglieder und deren Abführung an die Unfallversicherungsträger ist. Diese Versicherungsbeiträge werden außerhalb des Verbandshaushalts entsprechend den Beitragsbemessungsregeln der Unfallversicherungsträger festgelegt.

 
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§ 6

Erlöschen der Mitgliedschaft

 

1)

Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch Kündigung, die unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum Schluß eines Geschäftsjahres an den Vorstand zu erklären ist;
b) durch Liquidation der juristischen Person bzw. Tod der natürlichen Person;
c) durch Ausschluß, der durch schriftlich begründeten Beschluß des Vorstandes nach Anhörung des Mitgliedes erfolgt, wenn die Bedingungen für den Erwerb der Mitgliedschaft nicht mehr vorliegen oder aus wichtigem Grunde, der insbesondere bei einem schweren Verstoß gegen die Satzung, Nichtzahlung der Beiträge, Umlagen oder Kostenerstattungen trotz wiederholter Mahnung, Mißbrauch der Mitgliedschaft oder Schädigung des Ansehens des Verbandes vorliegt.

 

2)

Gegen den schriftlich begründeten Beschluß des Vorstandes ist innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zustellung der Entscheidung die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie ist an den Vorstand zu richten und schriftlich zu begründen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung nach Anhörung des Mitgliedes.

 

3)

Das Erlöschen der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von den geldlichen Verpflichtungen, die bis dahin entstanden sind. Das ausscheidende Mitglied verliert jedes Recht am Verbandsvermögen.

 
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§ 7

Organe und Einrichtungen des Verbandes

 

1)

Die Organe des Verbandes sind:
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand.

 

2)

Mitglieder des Vorstandes können nur Personen sein, die einem ordentlichen Mitglied angehören oder ordentliches Mitglied sind. Die Tätigkeit ist nicht übertragbar.

 

3)

Die Mitgliedschaft im Vorstand endet durch Ablauf der Wahlperiode, durch Rücktritt, durch Tod, durch Abberufung gemäß § 9 Abs. 4 oder dann, wenn die Voraussetzungen gemäß Absatz 2 nicht mehr vorliegen.

 
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§ 8

Mitgliederversammlung

 

1)

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Verbandes. Sie wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter einberufen und geleitet. Der Vorstand bestimmt den Ort und den Zeitpunkt und legt die Tagesordnung fest. Die Einladung hat per Brief oder E-Mail an die zuletzt bekannte Anschrift oder E-Mail-Adresse der Mitglieder mit einer Frist von 4 Wochen, gerechnet vom Tag der Absendung an, unter Bekanntgabe der Tagesordnung und des Jahresabschlusses für das abgelaufene Geschäftsjahr zu erfolgen.

 

2)

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Ihre Aufgaben sind:

  • Genehmigung des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes, des Geschäftsberichtes sowie des Berichtes der Rechnungsprüfer,
  • Entlastung der Mitglieder des Vorstandes,
  • Wahl der Mitglieder des Vorstandes,
  • Wahl von zwei Rechnungsprüfern für das laufende Geschäftsjahr,
  • Satzungsänderungen oder Auflösung des Verbandes,
  • Beschluss der Beitragsordnung,
  • Beschlußfassung über Anträge des Vorstandes und von Mitgliedern.
 

3)

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, auf Beschluß des Vorstandes oder schriftlichen Antrag eines Viertels der ordentlichen Mitglieder. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung können nur die Tagesordnungspunkte behandelt werden, die Grund der Einberufung waren.

 

4)

Anträge von Mitgliedern zur ordentlichen Mitgliederversammlung müssen mit schriftlicher Begründung mindestens 6 Wochen vor deren Zusammentritt beim Vorstand vorliegen. Nicht fristgerecht gestellte Anträge können nur behandelt und entschieden werden, wenn die Mitgliederversammlung der Aufnahme in die Tagesordnung zustimmt. Für Anträge zur Satzungsänderung oder Auflösung des Verbandes muß die Antragsfrist gewahrt werden.

 

5)

Die Stimmrechte der ordentlichen Mitglieder sind unmittelbar an deren Beitragsleistung gekoppelt. Sie werden entsprechend in der Beitragsordnung geregelt.
Die Beitragsordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen und hat 1 Jahr Gültigkeit. Die Gültigkeit verlängert sich automatisch um jeweils ein Jahr, sofern die Mitgliederversammlung keine neue Beitragsordnung beschließt.

 

6)

Die Wahrung des Stimmrechts kann schriftlich auf ein anderes Mitglied übertragen werden, jedoch kann ein Mitglied nur ein weiteres Mitglied vertreten

 

7)

Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Mitglieder beschlußfähig und entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt.

 

8)

Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Änderung des Verbandszwecks ist jedoch nur wirksam, wenn sie nachträglich von mindestens drei Vierteln aller Stimmrechte ordentlicher Mitglieder schriftlich bestätigt worden ist.

 
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§ 9

Vorstand

 

1)

Der Vorstand besteht aus:

  • dem Vorsitzenden
  • dem stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem Pressesprecher
  • dem Schatzmeister
  • dem Beisitzer
 

2)

Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind Vorstand im Sinne § 26 BGB. Sie vertreten den Verband gerichtlich und außergerichtlich jeweils allein.

 

3)

Die Vorstandsmitglieder werden für eine Dauer von drei Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl der Vorstandsmitglieder im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

 

4)

entfällt.

 

5)

Die Vorstandsmitglieder können von der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit aus ihrem Amt abberufen werden. Dies ist nur zulässig, wenn in der gleichen Versammlung ein Nachfolger gewählt wird.

 

6)

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus anderen Gründen als durch Abberufung vorzeitig aus seinem Amt, so kann der Vorstand den Nachfolger für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung berufen.

 

7)

Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter haben das Recht zur Einberufung und Leitung von Vorstandssitzungen, die auch als Telefon- oder Videokonferenzen stattfinden können. Diese werden unter Wahrung einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Hiervon kann abgewichen werden, wenn alle Vorstandsmitglieder zustimmen. Turnusmäßig angesetzte Sitzungen im Sinne von Satz 1 gelten ohne gesonderte Einladung als fristgerecht einberufen. Die Tagesordnung enthält die von den Vorstandsmitgliedern vorgeschlagenen Punkte.

 

8)

Die Entscheidungen des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Stimmengleichheit wird der Mehrheit von Nein-Stimmen gleichgesetzt.

 

9)

Der Vorstand kann zur Erledigung spezieller Aufgaben Referenten berufen. Diese haben auf Vorstandssitzungen kein Stimmrecht.

 

10)

Der Vorstand gibt sich bei Bedarf eine Geschäftsordnung, diese wird den Mitgliedern bekannt gemacht.

 
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§ 10

Mitarbeiter

 

1)

Mitarbeiter sind alle Personen, die auf Grund einer Wahl durch die Mitgliederversammlung oder einer Berufung durch den Vorstand für den Verband tätig sind. Die Mitarbeiter sind in der Regel ehrenamtlich tätig. Vergütungen sind unter Beachtung von § 2 Abs. 2) im Rahmen eines von der Mitgliederversammlung genehmigten Haushaltspostens zulässig.

 

2)

Den Mitarbeitern werden Auslagen gegen Nachweis erstattet. Bei Dienstreisen werden die Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes sowie der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift hierzu angewendet.

 

3)

Pauschale Aufwandsentschädigungen sind unter Beachtung von § 2 Abs. 2) im Rahmen der steuerrechtlichen Vorgaben zulässig.

 
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§ 11

Arbeitsgremien

 

1)

Der Vorstand kann zur Erledigung spezieller Aufgaben Referenten berufen, die die Mitglieder und den Vorstand in Fachfragen beraten.

 

2)

Zur Bearbeitung fachlicher Fragen können die Referenten Arbeitsgremien bilden, die im Einvernehmen mit dem Vorstand eingerichtet werden. Die Referenten sind Leiter dieser Gremien, die Mitglieder der Arbeitsgremien sind Mitarbeiter des Verbandes gemäß § 10.

 

3)

Die Referenten sind im Einvernehmen mit dem Vorstand ermächtigt, den Verband in Angelegenheiten ihres Fachbereichs zu vertreren. Über die Versammlungen der Arbeitsgremien und sonstigen Veranstaltungen unterrichten die Referenten den Vorstand rechtzeitig.

 
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§ 12

Protokolle

   

Über Versammlungen und Sitzungen sind Protokolle zu fertigen. Sie sind vom Leiter der Versammlung oder Sitzung zu unterschreiben. Dieses Protokoll ist jedem Teilnahmeberechtigten zuzustellen. Über die Genehmigung des Protokolls ist in der nächsten Versammlung oder Sitzung Beschluß zu fassen.

 
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§ 13

Auflösung, Aufhebung

 

1)

Die Mitgliederversammlung kann die Auflösung des Verbandes nur beschließen, wenn der Antrag auf Auflösung in der Tagesordnung bekanntgegeben ist. Der Auflösungsbeschluß erfordert die Dreiviertel Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Liquidatoren, diese haben die Beschlüsse der Versammlung durchzuführen.

 

2)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Verbandes an die Stiftung Deutsche Eisenbahn, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Satzung errichtet am 27. Februar 1993 im DGEG-Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen.
Geändert am 05. November 1994 in Aschaffenburg
Geändert am 11. November 1995 in Schwäbisch Hall
Geändert am 07. November 1999 in Nördlingen
Geändert am 24. März 2001 in Frechen
Geändert am 19. März 2011 in Bad Bederkesa
Geändert am 10. November 2012 in Dresden


Beitragsordnung des VDMT


1.

Beitrag und Stimmrecht

 

Alle ordentlichen Mitglieder zahlen den gleichen Beitrag und haben bei Abstimmungen eine Stimme.

 
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2.

Beitragsfestsetzung

 

Zur Festsetzung des Beitrags für ein Geschäftsjahr ist der Mitgliederversammlung vom Vorstand ein Haushaltsentwurf vorzulegen, der sowohl den Gesamtaufwand wie die geplante Verteilung auf wesentliche Ausgabenbereiche enthält.

Der Beitrag für das ordentliche Mitglied ergibt sich im Umlageverfahren aus dem durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit genehmigten Gesamtaufwand unter Einbeziehung der fördernden Mitglieder nach folgender Formel:

Beitrag =
jährl. Gesamtaufwand-Summe Förderbeiträge
Anzahl beitragspflichtigen Mitglider

Das Ergebnis wird auf die nächsten vollen 25 € zum Jahresbeitrag aufgerundet. Fördernde Mitglieder zahlen ihren Beitrag entsprechend gemäß § 5 Abs. 3 der Satzung.

 
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3.

Beitragsfälligkeit

 

Der Jahresbeitrag wird am letzten Tag des auf die Mitgliederversammlung folgenden Monats fällig, sofern nicht ein späterer Termin bestimmt wird. Sind die Mitgliedsbeiträge bis zu dem Termin nicht eingegangen, ruhen die Rechte der Mitgliedschaft des säumigen Mitgliedes.

Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V.
Bonhoefferweg 23
91058 Erlangen

Telefon: (0700) 8368 1111

E-Mail: vdmt(at)vdmt.de

Internet: www.vdmt.de


Vertretungsberechtigter Vorstand:

Hans-Jürgen Credé, Vorsitzender

Johannes Füngers, Stellvertretender Vorsitzender


Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: VR 14053 Nz
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: z. Zt. unbesetzt


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Sieben gute Gründe für Ihre Mitgliedschaft im VDMT

     

1  Im Einsatz für Ihre Interessen
Der VDMT setzt sich aktiv für die Interessen von Museums- und Touristikbahnen in ganz Deutschland ein. Er steht im Dialog mit wichtigen Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft - in den Ländern, im Bund und auf europäischer Ebene. Profitieren Sie von der engen Vernetzung und der fachlichen Kompetenz des VDMT und setzen Sie so Ihre strategischen Ziele effektiv um. Der VDMT setzt sich für Ziele ein, die Sie alleine nicht angreifen können. Ein starker Verband stärkt die Museumsbahnszene.
 

2  Nutzen Sie unsere Kompetenz
Sie finden sich im heutigen Dschungel der wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen nicht immer zurecht? Die Mitglieder des VDMT stehen mit ihrem fundiertem Fachwissen beratend zur Seite.

3  Tauschen Sie sich aus
Sie haben ein fachliches Problem und wüssten gern, ob es anderen Kollegen genauso geht? Der VDMT bietet bei den Museumsbahntagungen eine Plattform für den gegenseitigen Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Hier treffen Sie Gleichgesinnte. Der regelmäßige Austausch hilft, Fehler zu vermeiden, Herausforderungen richtig anzugehen und den Stand der eigenen Bahn einzuordnen. Nehmen Sie Anregungen mit, die Sie bei Referaten und Kollegen erfahren haben.

4  Reden Sie mit - gestalten Sie mit
Sie möchten politische Entscheidungen mitgestalten? Dann reden Sie mit! Nutzen Sie die Schlagkraft eines fast 100 Mitglieder starken Verbandes und werden Sie zum aktiven Mitstreiter. Entwickeln Sie gemeinsam neue Ideen und Lösungen. Die Kosten für manche Ergebnisse werden gemeinsam geschultert.

5  Was haben wir in der Vergangenheit erreicht?

Einige Beispiele:

Beratung und Hilfe bei Wiedereröffnung der Wiehltalbahn

Bürgschaft für „175 Jahre Bahnen in Deutschland“.

Ausbildungskurse für Lokführer/Heizer angestoßen

Günstiger Gemeinschaftseinkauf von Schmierstoffen.

Unzählige Verkäufe und Ankäufe über die Such- und Angebotsliste.

Museumsbahn-geeignete Anschriften der Nummern des Nationalen Fahrzeug Registers (NVR) beim EBA.

Versuch, per Prozess die Aufrüstung von I60 auf PZB zu verhindern.

Gegenwehr gegen DB wegen Vorwurf gestohlener Fahrzeuge.

Mitgliederinfo bei neuen Gesetzen.

Wagendatenbank, Zeichnungsdatenbank

Museumsbahn-konforme Regelungen oder Ausnahmen in Gesetzen und Verordnungen,

Edition historischer Vorschriften, z.B. Normen, DV946, die für die Erhaltung der Museumsobjekte weiterhin relevant sind.

Gemeinschaftswerbung für die Mitglieder.

6  Schließen Sie Partnerschaften
Sie möchten Ihren Fahrgästen noch mehr bieten? Profitieren Sie von den Kontakten und dem Erfahrungsschatz anderer VDMT- und FEDECRAIL-Mitglieder und schließen Sie vereins- und grenzübergreifende Partnerschaften. Die Vernetzung im Verband bietet die Chance, neue Wege zu gehen. Lernen Sie andere Museumsbahnen kennen, die sonst wegen Zeit und Entfernung nicht besucht werden können und schauen Sie hinter die Kulissen.

7  Vergünstigungen
z. B. beim Einsatzt des internetbasierenden Buchungs- und Reservierungssystems "Fahrkartendurcker" (Weitere Infos zum Fahrkartendrucker) und beim Bezug des Verbandsorgans "Eisenbahn-Kurier".
 

Der Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen

Der 1993 gegründete Verband mit seinen derzeit über 100 Mitgliedern ist die Dachorganisation von privaten Sammlungen historischer Eisenbahnfahrzeuge und den aus ihnen entstandenen Museumsbahnen.

Sammlungen von historischen Eisenbahnfahrzeugen auf privater Basis gibt es in Deutschland schon seit mehr als 50 Jahren. Die aus ihnen entstandenen Museumsbahnen zogen ab Ende der sechziger Jahre das Publikum in ihren Bann; sie haben heute einen bedeutenden Anteil an der dauerhaften Bewahrung von technischem Kulturgut. Mit den wachsenden Ansprüchen von Fahrgästen, Mitarbeitern und Aufsichtsorganen wurde bald klar, dass diese Einrichtungen eine effektive Dachorganisation benötigen, die ihre Interessen gezielt vertritt.

Der Verband wurde in die vom Präsidenten des Deutschen Bundestages geführte "Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände" (umgangssprachlich "Lobby-Liste") eingetragen. 
Die Lobby-Liste des Bundestags findet sich hier im Internet.

Die Verbandsmitglieder, zu rund 85 % gemeinnützige Vereine mit ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern, sind zumeist selber Bahnbetreiber oder Fahrzeugeigentümer, doch ist der Verband auch offen für Werkstätten, Ingenieurbüros, Verlage oder Einzelpersonen, die sich dem Museumsbahngedanken in irgend einer Weise verbunden fühlen.

Der Verband vertritt zu einem mäßigen Beitragssatz gerne auch Ihre Bahn!

Der VDMT bzw. seine Mitglieder repräsentieren einen Bestand von rund 100 betriebsfähigen Lokomotiven (mehr als die Hälfte davon Dampfloks) und nahezu 1000 betriebsfähigen Wagen. Mit ihnen wurden 1998 mehr als 2 Millionen Fahrgäste befördert.

Daß die Museumsbahnen den Kinderschuhen längst entwachsen sind, zeigt auch die Tatsache, daß eine Vielzahl von ihnen inzwischen über eigene Strecken verfügt. Rund 20% der Verbandsmitglieder haben Betriebsgesellschaften gegründet oder wurden zu solchen, um den Anforderungen der Eisenbahngesetzgebung und der Finanzbehörden zu entsprechen, setzen sie doch rund 20 Millionen Euro jährlich um - Geld, das in irgendeiner Form wieder in den Betrieb und die möglichst authentische Herrichtung historischer Eisenbahnfahrzeuge fließt.

2018 - 25 Jahre VDMT

Vor 25 Jahren – am 27. Februar 1993 – ist der Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen (VDMT) gegründet worden. Der langjährige Vorsitzende (1993 bis 2011) Heimo Echensperger resümiert:

Die Vorgeschichte zur Gründung des VDMT ist eine recht komplexe, die es auch nach 25 Jahren Wert ist, etwas näher betrachtet zu werden. Dazu müssen wir uns zurück in die achtziger Jahre versetzen. Nach dem ab 1966 der Deutsche Eisenbahn Verein mit seinem Museumsbahnbetrieb zwischen Bruchhausen-Vilsen und Asendorf bewiesen hatte, dass Eisenbahnbetrieb auch durch ehrenamtliches Engagement möglich ist, gründeten sich in den siebziger Jahren mit dem absehbaren Ende des Dampfbetriebs bei der Deutschen Bundesbahn (DB) weitere Museumsbahnvereine. Eine zweite Gründungswelle gab es dann im Umfeld des 150-jährigen Jubiläums der deutschen Eisenbahnen um 1985 herum. Allen gemein war, dass sie Eisenbahnfahrzeuge und -betriebsformen erhalten wollten, die aus dem Alltag verschwanden, den sie einst prägten.

Den Rahmen für diese Vereine bildete, soweit sie Regelspurfahrzeuge bewahren und betreiben wollten, das seit 1977 bestehende Dampfverbot auf den Strecken der Deutschen Bundesbahn. Das wurde zwar im Vorfeld des Jubiläums auf einigen Strecken um Nürnberg und später auch andernorts etwas gelockert. Dennoch blieben die Strecken der DB für Museumsbahnvereine unerreichbar, so dass die meisten Bahnen auf einer von einer NE-Bahn betriebenen Nebenstrecke unterkommen mussten, wollten sie Betrieb machen. Die Öffnung des Schienennetzes war für die damals Aktiven noch nicht mal am Horizont erkennbar. Glücklicherweise standen die meisten NE-Bahnen dem Museumsbahngedanken positiv gegenüber und ergänzten den Enthusiasmus der Eisenbahnlaien, aus deren Kreis sich viele Museumsbahner rekrutierten, mit ihrer Fachkenntnis für einen sicheren Betrieb und sorgten so gleichzeitig für die Ausbildung und den Aufbau der nötigen Fachkenntnis in eben diesem Kreis, die knapp zehn Jahre später noch eine entscheidende Rolle spielen sollte.

Mit der wachsenden Zahl an Museumsbahnen stieg auch das Interesse an einem gegenseitigen Austausch. Gab es in den siebziger Jahren nur zwei Treffen, so fand, einberufen von Bernd-Otto Gessner vom Verein Braunschweiger Verkehrsfreunde, am 28. Februar 1981 in Hannover die erste jener Museumsbahntagungen statt, die bis heute in ununterbrochener Folge zweimt zual jährlich, im Frühjahr und Herbst, der Szenetreff geblieben sind. Den organisatorischen Rahmen für diese Tagungen bildete zunächst der Bundesverbband Deutscher Eisenbahnfreunde (BDEF), der in seinen Reihen damals alle Eisenbahninteressierten, Eisenbahnfreunde, Modellbahner und eben auch Museumsbahner, die nicht selten aus einem der beiden ersteren hervorgegangen sind, versammelte. Mitte der achtziger Jahre zeichnete sich jedoch ab, dass sich die Museumsbahnen auf Grund der mit dem Betrieb einer Eisenbahn verbundenen sehr viel größeren finanziellen wie auch betrieblichen Verantwortung von den anderen beiden Sparten des BDEF entfernten und dort auf immer weniger Verständnis stießen. Bereits damals wurde die Gründung eines eigenen Verbandes erwogen, diesem aber gegenüber den eingeführten BDEF wenig Wirkungsmacht eingeräumt, zumal der BDEF der Entwicklung entgegen kam, in dem 1988 in einer Satzungsreform jeder Sparte ein eigenes unabhängiges Ressort unter einem stellvertretenden Vorsitzenden eingeräumt wurde. Für die Museumsbahnen nahm der Autor dieser Zeilen, damals gerade einmal vier Jahre als Museumsbahner aktiv, diese Rolle wahr und wurde Nachfolger des bisherigen Museumsbahnreferenten Helmut Hartmeier (†).

Letztlich war das aber nur eine vorübergehende Lösung. Je mehr sich die Museumsbahnen zu „richtigen“ Eisenbahnen entwickelten, je mehr wurde die Behinderung durch das Dampfverbot der DB zum Ärgernis, so dass schließlich um 1990 eine Kartellbeschwerde gegen die DB erwogen wurde, was naturgemäß bei den beiden anderen Sparten des BDEF, welche sich im Wesentlichen als Fanorganisation der DB verstanden, auf großen Unmut stieß. Nach einigen für Organisationen und Gruppen dieser Art typischen Abläufen in den folgenden Jahren, lag auf der BDEF-Tagung 1992 offen zu Tage, dass die weitere Entwicklung, welche die Museumsbahnen nehmen würden, nicht mehr unter einem Dach wie dem BDEF zu gestalten war. Es kam folglich zum Bruch zwischen den Museumsbahnen und beiden anderen Sparten des BDEF.

Nun hatte ich plötzlich wieder viel mehr freie Zeit, denn ich hatte kein Vorstandsamt mehr. Auch war noch keineswegs ausgemacht, wie es für die Museumsbahnen weitgehen sollte. Für mich stand jedoch inzwischen fest, dass ein Sektor, der – wenn auch klein – sich in vielfältiger Abhängigkeit von externen Akteuren, z.B. dem Gesetzgeber, befand, eine Interessenvertretung benötigte. Gerade in einer Demokratie, die die Mitgestaltung der Lebensumstände durch die Bürger quasi institutionalisiert, ist es unabdingbar, die eigenen Interessen zu artikulieren.

So schrieb ich am 19. Juni 1992 einen Brief an 18 Museumseisenbahner, die mich bereits als stellvertretenden BDEF-Vorsitzendem unterstützt hatten, und lud zu einem Treffen ein. Darunter waren sowohl Befürworter wie auch Skeptiker eines eigenen Museumsbahnverbandes. Das Treffen fand schließlich am 1. August 1992 im DGEG-Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen statt und ist für mich in denkwürdiger Erinnerung geblieben. Bestimmten zu Beginn sehr unterschiedliche Meinungen zu einem eigenen Verband die Diskussion, waren am Ende des Treffens alle, auch jene, die ich bewusst als Advocatus Diaboli geladen hatte, für die Gründung eines eigenen Verbandes und ein Aktionsplan für den Ablauf bis zur Gründungsversammlung war aufgestellt. Die Zeit war offensichtlich reif für diesen Schritt, der schließlich am 27. Februar 1993 zur Gründung des Verbandes Deutscher Museums- und Touristikbahnen am selben Ort mit 42 Gründungsmitgliedern führte, deren Zahl dann rasch auf über 80 anstieg. Als Vorsitzender des VDMT, zu dem ich gewählt wurde, hatte ich nun auch wieder wenig freie Zeit. Insgesamt starteten wir mit einem Team aus vier Leuten (Falk Thomas als stellvertretendem Vorsitzenden, Klaus Schulte als Schatzmeister und Bernd Dohrmann als Pressesprecher), das nach Bedarf um Referenten ergänzt wurde und damit berücksichtigte, dass eine Organigramm leicht gezeichnet, im ehrenamtlichen Bereich aber nicht leicht zu besetzen ist.

Zunächst zeigte sich eine erfreuliche Fehleinschätzung aus der Gründungsphase. Es war keineswegs so, dass der VDMT neben dem BDEF als Interessenvertretung nicht akzeptiert wurde, es war vielmehr das Gegenteil. Es war, als ob unsere Gesprächspartner, bei denen wir uns als neue Interessenvertretung der Museumsbahnen vorstellten, nur auf uns gewartet hätten. Von den meisten haben wir von Anfang an viel Unterstützung erfahren.

Das Thema der ersten Jahre des VDMT war die „Bahnreform“. Also die Trennung von Infrastruktur und Betrieb und damit die Möglichkeit, auch ohne Strecke ein Eisenbahnunternehmen zu sein. Das bedeutete für die Museumsbahnen, aus dem bisherigen Schutzraum der NE-Bahnen herauszutreten und als Eisenbahnen „erwachsen“ zu werden. Und es zeigte sich, dass sie mit ihren zwanzig Jahren Erfahrung im Betrieb der historischen Fahrzeuge erwachsen geworden waren, was ihnen ermöglichte, die Genehmigungsanforderungen des sehr liberalen neuen Eisenbahnrechts zu erfüllen. Aus dem Wunsch auf Strecken der DB zu fahren wurde in kurzer Zeit ein Rechtsanspruch auf Netzzugang. Dies wiederum ermöglichte neue Fahrtziele und damit mehr Einnahmen für die Finanzierung des Betriebs und somit die Inbetriebnahme weiterer Fahrzeuge, vor allem Dampflokomotiven, die man wenige Jahre zuvor erst in der DDR ausgemustert hatte. So konnte die Generation, die eben noch das Dampfende bei der DB und DR bedauert hatte, einen eigenen Epilog auf diese Epoche gestalten.

Aber wie das so ist, mit dem erwachsen werden. Es gibt auch neue Probleme. Die Auseinandersetzungen mit den Aussichtsbehörden, die sich selbst erst in die neue Situation finden mussten, über die Auslegung von Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf die Museumsfahrzeuge bestimmten die ersten Jahre des VDMT und wurden teilweise auch erst vor Gericht entschieden. Als kuriose Beispiele seien hier nur die Sifa für Dampfloks und die Türblockierung für Scherengitter genannt. Weitreichender war die Einführung von PZB90 auch für Museumsfahrzeuge trotz zweifelhaftem Sicherheitsgewinn, der sich auch die Museumsbahnen auf Dauer nicht entziehen konnten. Zuletzt war die von Sandstreuanlagen ausbrachte Sandmenge ein Thema, das gelöst wurde.

Ein Arbeitskreis der ersten VDMT-Jahre, dessen Ursprung noch in die BDEF-Zeit zurückreicht, könnte sich langfristig als einer der wichtigsten in der Geschichte der Museumsbahnen erweisen. Er trug den Titel „Museumskonzepte“ und beschäftigte sich mit der Frage, was Museumsbahnen bewahren und warum und welche Bedeutung das außerhalb der Museumsbahnszene hat. Initiiert von Wolfram Bäumer und anfangs auch unter seiner Leitung hinterfragte die Szene in diesen Runden erstmals ihr eigenes Tun und dessen Rechtfertigung und Relevanz für die Gesellschaft.

Der Impuls zur Gründung vieler Museumsbahnen war, bestimmte Betriebsformen der Eisenbahn, denen man selbst anhing – sei es der Dampfbetrieb oder die Kleinbahn – vor dem endgültigen Verschwinden zu bewahren. Das folgte in der Regel den persönlichen Vorlieben der Initiatoren und war nicht technikhistorisch fundiert. Es wurde gesammelt, was erreichbar war, und daraus eine „Museums“-Eisenbahn gebaut. Nur wenige Museumsbahnen hatten am Anfang des Arbeitskreises ein Sammlungs- oder Museumskonzept, zum Beispiel die DGEG oder der DEV, heute sind es fast alle. Auch wenn diese Konzepte nicht in jedem Fall professionellen Standards genügen, so zeigt diese Entwicklung, dass ein Bewusstsein für den Dialog mit der Gesellschaft über den eigenen Beitrag zu Bewahrung der Industriekultur entwickelt wurde. Dieser Dialog ist langfristig entscheidend, denn nur, wenn die Gesellschaft der Industriekultur künftig eine ähnliche Bedeutung beimisst wie Kirchen und Schlössen, werden auch die Museumsbahnen Bestand haben. Wer nun meint, die Museumsbahnen waren damit spät dran, dem sei gesagt, dass Europa Nostra, die größte europäische Denkmalorganisation, erst 2008 ein Komitee für Industriekultur geschaffen hat, in dem auch Museumsbahnen vertreten sind.

Neben diesen Themen und nicht weniger wichtig gab und gibt es viele weitere Aktivitäten im VDMT, sei es die berühmte Such- und Angebotsliste, das Verfügbarmachen historischer Vorschriften, Normen und Zeichnungen, Kohlebeschaffung, technische Arbeitsgruppen, speziell zur Dampflok, zur Personalausbildung und vieles mehr. Das trägt auch dem Umstand Rechnung, dass der Museumsbahnsektor heute der einzige Know-how-Träger für den Betrieb historischer Eisenbahnfahrzeuge ist. Mit dem Generationswechsel der letzten 25 Jahre ist dieses Wissen bei der DB und anderen Eisenbahnen weitestgehend verschwunden. Damit steht der Sektor auch vor der Aufgabe, die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse in strukturierter und qualifizierter Weise selbst weiterzugeben, um auch künftig den Normen und Gesetzen genügen zu können. Der britische Museumsbahnsektor hat hier in Form einer qualifizierten Ausbildung zur Kesselinstandhaltung bereits einen ersten Schritt getan.

Über all die Jahre war aber auch die Kooperation mit Partnern – zuallererst sind hier der VDV und FEDECRAIL zu nennen – entscheidend für den Erfolg. Denn die Interessen und Probleme der Museumsbahnen als Eisenbahnen unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen der vielen Privatbahnen in Deutschland. Auch über die Grenzen des eigenen Landes zu schauen ist stets lehrreich. Unsere Kollegen im Ausland verfolgen dasselbe Ziel und finden dabei eigene Lösungen, die Inspiration für das eigene Handeln sein können. Genau diesen Transfer unterstützt FEDECRAIL auch seit 2007 mit einem eigenen Jugendaustauschprogramm, das jährlich zwanzig Museumsbahner im Alter von 16 bis 25 im August für zehn Tage in einem Mitgliedsland zusammenbringt. Das alles weitestgehend geleistet durch ehrenamtliche Mitarbeit.

Aktuell ist die Umsetzung des sogenannten vierten Eisenbahnpakets der Europäischen Union ein großes Thema im VDMT, dabei ist die Einführung von Sicherheitsbescheinigung und SMS noch nicht abgeschlossen. Bei vielen der damit verbundenen organisatorischen Anforderungen ist noch nicht klar, wie diese im Rahmen von ehrenamtlich betriebenen Bahnen umgesetzt werden können. Dem folgt wahrscheinlich in einigen Jahren die Ausweitung des bisher nur für Güterwagen geltenden Wartungsregimes auf alle Eisenbahnfahrzeuge. Das kann für die Museumsbahnen eine erhebliche Einschränkung der ehrenamtlichen Mitarbeit in den Werkstätten zur Folge haben, was den Kern des Museumsbahnkonzepts in der heutigen Form betrifft, das wirtschaftlich darauf beruht, dass im Wesentlichen keine Personalkosten anfallen. Der generelle Trend der letzten 15 Jahre, dass der Verwaltungsaufwand in einem immer unangemesseneren Verhältnis zum Umfang des Betriebs einer Museumsbahn steht, würde damit noch verstärkt. Der Sektor könnte irgendwann nicht daran scheitern, dass die Kunden wegbleiben, sondern dass sich niemand mehr findet, der sich die Verwaltung ehrenamtlich antun will. Ob bis dahin ein Übergang zu halbprofessionellen Strukturen gelingt, wie sie seit langem in Großbritannien existieren, ist derzeit völlig offen.

Aber auch Einzelereignisse können Auswirkungen auf die Museumsbahnen haben. So wurde in der Folge des Eisenbahnunfalls von Hordorf 2011, zu dem es nicht gekommen wäre, hätte das Bundesverkehrsministerium in den neunziger Jahren mit der gleichen Akribie, mit der es die Einführung von PZB90 betrieb, die Indusi-Ausrüstung der Strecken der ehemaligen DR verfolgt, der Mehrzugbetrieb im Personenverkehr auf eingleisigen Strecken ohne technische Sicherung eingeschränkt. Für die Museumsbahnen mit eigener Strecke, deren Betriebsumfeld sich stark von dem des Unfalls unterscheidet, folgt daraus, dass Veranstaltungen mit mehr als dem „üblichen“ einen Zug nicht mehr, oder nur noch stark eingeschränkt möglich sind. Solche Veranstaltungen leisten aber oft einen wesentlichen finanziellen Beitrag, der nicht ohne Weiteres anderweitig erzielt werden kann.

Der VDMT hat sich immer als Dienstleister und als Lobby für die Museumsbahnen verstanden, nicht unbedingt als Goodwill-Verband, dem man einfach angehören muss, um mitreden zu können. Er war und ist der Rahmen, in dem die Museumbahnen ihre Interessen wahrnehmen können und müssen. Müssen deshalb, weil die Rahmenbedingungen für den Betrieb historischer Eisenbahnfahrzeuge nur bestehen bleiben, wenn der Sektor sich selbst darum kümmert. Man muss dabei den Institutionen, die Vorschriften und Gesetze machen, nicht mal unterstellen, dass sie Museumsbahnbetrieb nicht wollen. Er spielt nur schlicht in ihrem Arbeitsalltag keine Rolle und wird oft schlicht vergessen, wenn nicht jemand daran erinnert. Damit dieses Erinnern auch qualifiziert geschieht, ist der VDMT mehr und mehr darauf angewiesen, dass die Museumsbahner ihr Know-how auch in die Verbandsarbeit einbringen. Denn niemand, außer den Museumbahnern selbst, kann wissen, wie die Nische aussehen muss, die den sicheren historischen Betrieb im Umfeld einer modernen Bahn ermöglicht. Hier stellt sich für den VDMT wie auch für seine Mitglieder die Frage, ob und wie das ehrenamtliche Engagement professionell ergänzt werden muss und woher die Mittel für so eine Ergänzung kommen können. Eines ist für die nächsten 25 Jahre gewiss: Museumsbahn wird kein einfaches Hobby werden.

 

 

Mitgliederversammlung

 

Vorstand

 

Arbeitskreise

 
Vorsitzender
Hans-Jürgen Credé
Stv. Vorsitzender
Johannes Füngers
Schatzmeister
Bernd Furch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ingrid Schütte
Beisitzer
 Volker Wente
 

Ehrenmitglieder des Verbandes Deutscher Museums- und Touristikbahnen

  • Heimo Echensperger - Mitglied der Gründungskommission des VDMT, VDMT-Vorsitzender von 1993 bis 2011, Ehrenmitglied seit 2011.

  • Bernd Dohrmann - Mitglied der Gründungskommission des VDMT, VDMT-Pressesprecher von 1993 bis 2007, Ehrenmitglied seit 2007, Verstorben 19. März 2018

  • Klaus Schulte - Mitglied der Gründungskommission des VDMT, VDMT-Schatzmeister von 1993 bis 2005, Ehrenmitglied seit 2005.

  • Harald Kindermann - Begründer der Ersten Museums-Eisenbahn Deutschlands Bruchhausen-Vilsen - Asendorf, Ehrenmitglied seit 2016.