Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes.
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Der Jugendaustausch von FEDECRAIL, dem europäischen Dachverband der Museums- und Touristikbahnen, wird zu einem Erfolgsrezept. Immer mehr Jugendliche aus der Museumsbahnszene kommen einmal im Jahr zusammen, um Land und Leute kennen zu ler¬nen, um sich bei verschiedenen Bahnen umzusehen und gemeinsam an historischen Fahrzeugen und Anlagen zu arbeiten. 2009 fand vom 31. Juli bis 9. August das dritte Jugendcamp dieser Art statt, Ausrichter war Deutschland. Mit 19 jungen Frauen und Männern aus sechs Nationen übertraf die Beteiligung diesmal bei Weitem die Resonanz der beiden Jah¬re zuvor. Es wären noch drei Jugendliche und ein Land mehr gewesen, hätten nicht Vi¬saschwierigkeiten deren Teilnahme verhindert.

„Wege in die Zukunft“ war das übergreifende Thema der Frühjahrstagung 2009, zu der sich rund 90 Teilnehmer aus VDMT-Mitgliedsvereinen im März in Nördlingen trafen. Die 56. Museumsbahntagung, ausgerichtet vom Bayerischen Eisenbahnmuseum, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert, fand im historischen Stadtsaal beim Klösterle statt. 1584 ist die ehemalige Klosterkirche zum Kornhaus umgebaut worden und heute stilvoller Treffpunkt für Veranstaltungen. Zu dem kritisch in die Zukunft gerichteten Blick auf die Museumsbahnszene gehörten sowohl die jüngst ergangenen Gerichtsurteile hinsichtlich der Wiehltalbahn als auch die Zukunft des Dampfbetriebes und nicht zuletzt auch die Struktur und Wirkung der bisherigen Arbeitskreise im VDMT.

Vom 31.07. bis 09.08.2009 ist die europäische Museumsbahnjugend in Deutschland zu Gast.

Veranstaltet wird dieser Austausch von FEDECRAIL, der Europäischen Dachorganisation der Museums- und Touristikbahnen. Gastgeber sind die VDMT-Mitgliedsbahnen Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein, Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspurbahn und die Museums-Eisenbahn Minden.

In Wandlitz, nördlich von Berlin, hieß Kurt Tatzel als Vorsitzender der gastgebenden Berliner Eisenbahnfreunde die Vertreter der VDMT-Mitgliedsbahnen zur Herbsttagung 2008 herzlich willkommen. Nicht alle Gemeldeten hatten den Weg auf Grund der Einschränkungen im ICE-Verkehr der DB AG angetreten, dennoch fand sich eine stattliche Zahl der Teilnehmer ein.

Am 8. und 9. November 2008 veranstaltet die Mansfelder Bergwerksbahn in Klostermansfeld (Sachsen-Anhalt) in enger Kooperation mit dem VDMT den 2. Workshop "Kesselwasseraufbereitung bei Dampflokomotiven". Es werden die Grundlagen der Kesselsteinbildung, der Korrosion und der damit verbundenen Probleme beim Betrieb und der Unterhaltung von Dampflokomotivkesseln erörtert und Lösungswege aufgezeigt. Die Erfahrungen, die beim vorangegangenen Workshop gewonnen wurden, sollen in die Wissensvermittlung bei dieser Veranstaltung einfließen, die den Museumsbahnern Theorie und Praxis gleichermaßen nahebringen will. Eine Dampfzugfahrt mit der Bergwerksbahn und ein abendlicher Erfahrungsaustausch runden das Programm ab.

Zehn Jugendliche aus drei Ländern trafen sich im August zum 2. FEDECRAIL-Jugendcamp, das dieses Mal in Lettland stattfand. Sie waren zu Gast bei einer der wenigen lettischen Museumseisenbahnen: bei der Schmalspurbahn Gulbene - Aluksne (750 mm) im Norden des Landes, die der staatlichen Eisenbahn untergeordnet ist. Damit setzt der europäische Dachverband der Museums- und Touristikbahnen FEDECRAIL sein im vergangenen Jahr begonnenes Projekt fort, junge Leute aus den Mitgliedsvereinen der nationalen Verbände zu einem internationalen Treffen zusammenzuführen.

Der VDMT hat sich in einem Schreiben an das Bundesministerium der Justiz gewandt und Stellung genommen zu einem Gesetzentwurf bezüglich des Entschädigungsanspruchs bei Verspätungen. Der Verband plädiert angesichts des Gesetzes zur Anpassung eisenbahnrechtlicher Vorschriften an die Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23.10.2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr für eine grundsätzliche Ausnahme im Gelegenheits- oder Museums- und Touristikbahnverkehr, zumindest aber für die ersten fünf Jahre. Die Rückerstattung von Fahrgeldern sei im Gelegenheitsverkehr eine unzumutbare Härte, zumal die Fahrgäste eher Besucher von Freizeiteinrichtungen sind, als dass sie ein Verkehrsbedürfnis mit Anschlussfahrten haben. Der Fahrgastverband Pro Bahn, der sich für die Verbesserung und Konkretisierung von Fahrgastrechten einsetzt, unterstützt in diesem Fall die Argumentation und das Ziel des VDMT, eine Ausnahmeregelung zu erwirken.