Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes. Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen können uneingeschränkt verbreitet werden.

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Der VDMT hat sich in einem Schreiben an das Bundesministerium der Justiz gewandt und Stellung genommen zu einem Gesetzentwurf bezüglich des Entschädigungsanspruchs bei Verspätungen. Der Verband plädiert angesichts des Gesetzes zur Anpassung eisenbahnrechtlicher Vorschriften an die Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23.10.2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr für eine grundsätzliche Ausnahme im Gelegenheits- oder Museums- und Touristikbahnverkehr, zumindest aber für die ersten fünf Jahre. Die Rückerstattung von Fahrgeldern sei im Gelegenheitsverkehr eine unzumutbare Härte, zumal die Fahrgäste eher Besucher von Freizeiteinrichtungen sind, als dass sie ein Verkehrsbedürfnis mit Anschlussfahrten haben. Der Fahrgastverband Pro Bahn, der sich für die Verbesserung und Konkretisierung von Fahrgastrechten einsetzt, unterstützt in diesem Fall die Argumentation und das Ziel des VDMT, eine Ausnahmeregelung zu erwirken.

 

Auf Einladung der Verbandes Österreichischer Museums- und Touristikbahnen (ÖMT) fand die diesjährige Tagung von FEDECRAIL, dem europäischen Dachverband der Museums- und Touristikbahnen, vom 17. bis 19. April in Salzburg statt. Im Anschluss daran wurde ein umfangreiches Exkursionsprogramm zu den Museumsbahnen des Landes geboten. Neben Konferenzteilnehmern aus den 25 Mitgliedsländern konnten dieses Jahr erstmals Gäste aus Japan und Australien begrüßt werden.

Der Länderausschuss für Eisenbahnen und Bergbahnen (LAEB), ein seit vielen Jahren bestehender informeller Kreis von Eisenbahnfachleuten, hat eine Initiative des Bundesverkehrsministeriums zur umfassenden Änderung der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) aufgegriffen und die Einrichtung einer entsprechenden Arbeitsgruppe vereinbart.

Zu den Passauer Eisenbahnfreunden e.V. in den Süden der Republik führte Anfang April die 54. Museumsbahntagung des VDMT. 110 Teilnehmer trafen sich ein Wochenende lang in der Drei-Flüsse-Stadt, um sich über aktuelle Fachthemen zu informieren, ihre Mitgliederversammlung 2008 zu halten und abschließend mit P8 und einem Sonderzug nach Pocking zu dampfen.

In den letzten Jahren waren die Fahrgastrechte für Reisende bei der Eisenbahn ein viel beachtetes Thema in der öffentlichen Diskussion. Das auch zu recht, da im Verhältnis von Fahrgast zu Eisenbahn in vielen Fällen noch das Recht aus den 30er Jahren gilt, welches dem Fahrgast viele, der Eisenbahn jedoch wenig Pflichten auferlegt. Hier weht noch immer der Geist der Zuteilung einer nicht näher spezifizierten Beförderung gnadenhalber durch das Recht. Ein Zustand, der auch der Wettbewerbsfähigkeit der Eisenbahn in einem immer stärker auf Dienstleistungen orientierten Marktumfeld nicht zuträglich ist, weil er die Neigung bestärkt, sich auf einem „Nicht-leisten-zu-müssen“ auszuruhen.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat den Widerspruch einiger Eisenbahnunternehmen gegen eine Allgemeinverfügung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) zum Anlass genommen, eine Änderung der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung in die Wege zu leiten.

Wie vielen Museumsbahnern aus den letzten Jahren bekannt sein dürfte, wird die klassische schwarze Arbeitskleidung für das Dampflokpersonal nach dem Schnitt der Deutschen Bundesbahn vom Hersteller nur noch auf Bestellung gefertigt. Der hierzu erforderliche Stoff wird speziell für die Museumsbahnen eingefärbt, was jedoch verständlicherweise eine bestimmte Mindestbestellmenge erfordert. Diese liegt bei etwa 600 Teilen.