Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes.
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Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Rolf-Bodo Credo, Werkstattleiter der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli GmbH, am 19. September 2019 im Alter von 62 Jahren verstorben. Ein Sonderzug hat im Oktober die Trauergesellschaft von Kühlungsborn nach Bad Doberan zur Kondolenzfeier gebracht. Der verdienstvolle Verstorbene hatte eine jahrzehntelange Erfahrung im noch  planmäßigen Dampflokdienst bei der DR auf großen Maschinen und war viele Jahre Lokführer beim Molli, später Außenstellenleiter Kühlungsborn und schließlich von der ersten Stunde an Werkstattleiter bei der neuen MBB Molli GmbH. Besonders herausragende Verdienste sind neben dem täglichen Einsatz für das zuverlässige Funktionieren der Lokomotiven und Wagen der Bau der Lok 99 2324-4 und der Molli-Werkstatt. Auch für die Historie, Museales und Erhaltenswertes hatte Rolf-Bodo Credo ein stets offenes Ohr und gute Ideen. Damit wird er für immer in Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin.

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Als jüngstes Mitglied des VDMT stellen sich die „Bielefelder Eisenbahnfreunde e.V.“ vor, die ihr Domizil in den Restanlagen des ehemaligen Bahnbetriebswerkes (Bw) Bielefeld aufgeschlagen haben. Sie sind dem Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen in diesem Sommer beigetreten.

Ehrengäste mit Ministerpräsident am IK Zug in Bertsdorf Foto Mario EnglandNeben NRW engagiert sich bekanntermaßen auch Sachsen in besonderer Weise für die Museums- und Touristikbahnen. Zusätzlich zur Bereitstellung von Mitteln zur Bestellung von regelmäßig verkehrenden Dampfzügen

Es vergeht kaum ein Monat, in dem der VDMT nicht von der Bundesregierung um Stellungnahme zu einem Gesetz- oder Verordnungsentwurf aus dem Bereich des Eisenbahnrechts gebeten wird. Nicht mitgerechnet sind die gesetzgeberischen Aktivitäten der EU. Erst Ende Mai hat die EU dem Reigen der europäischen Rechtsnormen weitere 405 (!) Seiten in ihrem Amtsblatt hinzugefügt. Es versteht sich wahrscheinlich von selbst, dass auch der kundige Beobachter Mühe hat, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Kritiker der Bürokratie sind oftmals schnell mit Schlagworten wie „Überregulierung“ zur Hand. Allerdings: wer die Vielfalt der noch bestehenden nichtstaatlichen Bahnen erhalten will, sollte sich ernsthaft fragen, ob Bahnen mittelständischer Größe bei dieser Regelungsdichte tatsächlich den Überblick behalten können oder ob sie nicht als zwangsläufige Folge dieses Regelungsumfangs auf kurz oder lang vom Markt verschwinden.

Der Fedecrail-Vorstandsbericht Juli 2019 beschreibt die nationalen und internationalen Aktivitäten der Mitglieder in Europa.
 

Im Frühjahr dieses Jahres hat das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung ein einzigartiges Förderprogramm ins Leben gerufen, das für Museumseisenbahnen von besonderem Interesse ist. Das „Förderprogramm verkehrshistorische Kulturgüter“ richtet sich an ehrenamtliche Vereine, Organisationen und Initiativen aus dem Bereich der historischen Mobilität, die sich der Pflege von Kulturgütern widmen beziehungsweise deren satzungsmäßiger Zweck die Bewahrung und Präsentation dieser Güter ist. Ein besonderer Fokus des Programms liegt auf schienengebundenen verkehrshistorischen Objekten.

Eine besondere Gruppe der Museums- und Touristikeisenbahnen stellen die überwiegend mit Dampflokomotiven betriebenen Parkeisenbahnen dar. Ihr Entstehungszeitraum liegt weit vor der Gründung der ersten Museumseisenbahnen und geht in Großbritannien zurück auf das Jahr 1875. Auf der schmalen Spurweite von 15 Zoll (= 381 Millimeter) entstanden in Anlehnung an die Baureihen der großen britischen Eisenbahngesellschaften Miniatur-Dampflokomotiven als kleine Gartenbahnen für Güter und Personentransport.

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