Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes.
Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen können uneingeschränkt verbreitet werden.

Weitere aktuellen Informationen für Partner und Mitglieder des Verbandes 
bitte die erweiterten Auswahlmöglichkeiten im internen Bereich der VDMT-Website benutzen.

GSM-R – Funkgeräte müssen „störfest“ gemacht werden – der Bund fördert die Umrüstung umfassend

Der allgemeine Mobilfunkempfang entlang der Bahnstrecken in Deutschland soll deutlich verbessert werden. Schnell und wirtschaftlich kann das durch Nutzung von Funkfrequenzblöcken erreicht werden, die auch vom Zugbahnfunksystem GSM-R genutzt werden. Um Störung des GSM-R – Systems zu vermeiden, müssen die GSM-R - Geräte ertüchtigt werden. Das betrifft natürlich auch die Museums- und Touristikbahnen, die das GSM-R – Netz nutzen. Diese Umrüstung wird vom Bund – allerdings nur in einem engen Zeitfenster – umfassend gefördert.

Näheres insbesondere zu den Förderbedingungen ist im internen Teil der VDMT – Webseite zu finden.

Aufstellung von Programmen zur Barrierefreiheit nach § 2 Abs. 3 EBO

Das EBA hat zahlreiche Museums- und Touristikbahnen gebeten, Programme zur Barrierefreiheit nach § 2 Abs. 3 EBO bei ihm einzureichen. Der VDMT hat die Sach- Rechtslage hierzu mit dem EBA näher erörtert. Mitglieder des VDMT finden im internen Teil der Homepage einen entsprechenden Verfahrensvorschlag des VDMT.

Ein Freund unseres Sektors verstorben

Dr. Dieter Ludwig ist am 16. Juli 2020 im Alter von 81 Jahren verstorben. Als Visionär und Macher in vielen Funktionen war Dieter Ludwig in Wirtschaft, Politik und allen Gestaltern des öffentlichen Verkehrs national und international bekannt. Mit seiner Idee, Regionalbahn und Straßenbahn im Interesse der Kunden betrieblich miteinander zu verzahnen, hat er in den frühen 80er Jahren Neuland betreten und in „seinen“ Unternehmen Albtalbahn und Verkehrsbetriebe Karlsruhe beispielhaft umgesetzt, was Skeptiker nicht für möglich gehalten hatten: die faktische und rechtliche Überwindung von Systemgrenzen auf der Schiene. Sein Erfolgsrezept hieß neben fachlicher Überzeugung vor allem „Leidenschaft“ in der Kommunikation, Motivation seiner Teams und Wecken von Emotionen für „die Sache“ ÖPNV.

2021 soll auf Vorschlag der europäischen Kommission zum „Europäischen Jahr der Schiene“ erklärt werden. Das kommende Jahr markiert mehrere wichtige Jahrestage für die Eisenbahn wie den 20. Jahrestag des ersten EU-Eisenbahnpakets, den 175. Jahrestag der ersten Eisenbahnverbindung zwischen zwei EU-Hauptstädten (Paris-Brüssel) sowie 40 Jahre TGV und 30 Jahre ICE und ist damit besonders geeignet, den Fokus auf die Eisenbahnpolitik der Europäischen Union zu lenken. Ziel ist es, im Rahmen des europäischen „Grünen Deals“ die Bemühungen der EU, der Mitgliedstaaten, der regionalen wie lokalen Behörden und anderer Organisationen um die Erhöhung des Anteils des Schienenpersonen- und Schienengüterverkehrs als nachhaltige und innovative Mobilität zu fördern und zu unterstützen. Das europäische Parlament muss dem Vorschlag noch zustimmen.

Mit Corona-bedingt dreimonatiger Verspätung öffnete die Landesausstellung „500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ am 11.7.2020 ihre Pforten. Als Land mit großer Industrietradition werden neben Automobilbau, Textilindustrie, Bergbau insbesondere die Themen rund um die Eisenbahn an exponierten Stellen präsentiert und durch professionell gestaltete Ausstellungen ergänzt: Als Schauplatz Eisenbahn ist das Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf mit dem räumlich integrierten Technikmuseum „Seilablaufanlage“ – beides Kleinode und Abbildungen vergangener Lösungen für effizienten Eisenbahnbetrieb.

Als am 9. August 1980 – vor nunmehr 40 Jahren – die Dampfbahn Fränkische Schweiz e.V. (DFS) den Museumsbahnbetrieb auf der 1976 eingestellten und 1978 durch den Verein erworbenen Lokalbahn Ebermannstadt – Behringersmühle eröffnete, ahnte niemand, dass die 16 km lange Strecke samt Stationsgebäuden, Brücken, Wasserdurchlässen und den entsprechenden Ingenieurbauwerken im September 2017 in die Bayerische Denkmalliste eingetragen würde. Je schneller sich das Umfeld bei der modernen Bahn ändert, desto stärker rückt für eine reine Museumsbahn die Chance in den Blick, nicht nur die historischen Fahrzeuge von A nach B fahren zu lassen, sondern den Fahrgästen auch Bahnanlagen im mittlerweile historischen Erscheinungsbild zu präsentieren und damit insgesamt eine Zeitreise zu ermöglichen.

 

CORONA

Auswirkungen und Ausgleichsmöglichkeiten

VDMT–Papier  „COVID 19 Pandemie und MTB“ in 3. Überarbeitung mit Hinweisen zum Hygienekonzept veröffentlicht

Mittlerweile gestatten viele Bundesländer wieder den Betrieb von Museums- und Touristikbahnen (MTB) oder haben entsprechende Lockerungen konkret angekündigt. Allerdings sind zur Betriebsaufnahme gewisse Restriktionen wie die Maskenpflicht oder das Abstandsgebot zu beachten. Auch ist der Werkstattbetrieb grds. wieder zulässig. Deshalb hat der VDMT sein Papier „COVID 19 – Pandemie und Museums- und Touristikbahnen“ in 3. grundlegender Überarbeitung veröffentlicht. Besonders wird auf Randbedingungen zur Wiederaufnahme des MTB – Betriebes und auf die teils vorgeschriebenen, teils empfohlenen Hygienekonzepte für Fahrbetrieb und Werkstatt eingegangen und Hinweise für die Aufstellung der Hygienekonzepte gegeben. Den vollständigen Beitrag können Mitglieder im internen Teil der VDMT-Webseite unter dem Menüpunkt CORONA 2020 https://www.vdmt.de/aktuelle-verbandsarbeit/corona-2020 lesen und auch herunterladen.

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