Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes. Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen können uneingeschränkt verbreitet werden.

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Der seit 2010 anstehende Rechtsstreit, ob die mit zwei Tendern voraus fahrende Dampflokomotive 41 360 eine Geschwindigkeit von 50 km/h aufnehmen durfte oder nicht, ist jetzt entschieden. Das Verwaltungsgericht Köln gab dem EBA Recht, dass hier die Regelungen für geschobene Züge im Sinne des § 34 Abs. 3 EBO in Verbindung mit § 40 Abs. 3 Nr. 1 und Abs. 4 EBO einzuhalten sind und damit die Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt.

Beim ersten von vier Bahnhofstagen 2012 – in Dörzbach und Jagsthausen – informierten sich fast 150 Besucher über die aktuellen Projekte zur Jagsttalbahn und über den Fortschritt der Gleisbaumaßnahmen im Bahnhof Dörzbach. Die Vereinsmitglieder boten erstmalig drei einstündige Führungen an, die von den Besuchern mit großem Interesse angenommen wurden.

Beim 6. FEDECRAIL-Jugendaustausch, der vom 10. bis 19. August 2012 in England stattfindet, ist Deutschland mit fünf jungen Leuten vertreten und damit die stärkste nationale Gruppe. Neben Deutschland nehmen Österreich (3 Teilnehmer), die Niederlande (2), Schweden (1), Groß Britannien (2), Italien (1) und die Ukraine (1) teil. Die fünf deutschen Jungen kommen von der Brohltal-Schmalspureisenbahn, der Jagsttalbahn und DEV, das einzige Mädchen unter den internationalen Teilnehmern von der DGEG. Das Camp wird von der Heritage Railway Association in Zusammenarbeit mit dem europäischen Dachverband der Museums- und Touristikbahnen in Keighley, Ravenglass und York ausgerichtet.

Wenn ein Theater und eine Museumseisenbahn eine Symbiose eingehen, kann das für beide Seiten nur von Vorteil sein: Die Theaterbesucher lernen ein rollendes Museum auf Schienen kennen und schätzen. Und die Fahrgäste erleben Theater hautnah, indem sie selbst zu Akteuren in dem Schauspiel werden So geschieht es in diesem Sommer nun schon zum zweiten Mal bei der Museums-Eisenbahn Minden e.V. (MEM), die bereits vor vier Jahren mit dem Theater im Zug gute Erfahrungen gemacht hat. Hier trifft Kultur auf Kultur in zwei völlig unterschiedlichen Prägungen, was dem kulturellen Anspruch einer Museumseisenbahn entgegenkommt und dem Publikum, das zunehmend Event-Fahrten auf dem Fahrplan sehen möchte.

Die „Historische Eisenbahn Baden 41 073 e.V.“ ist wohl noch eher bekannt unter dem Namen „Vereinigung zur Rettung und Erhaltung der Güterzugdampflokomotive 41 073 e.V oder Club 41 073 e.V. Gegründet worden ist der Verein unter dieser Bezeichnung am 28.Oktober 2000 in Freiburg/ Breisgau. Anlässlich der letzten Mitgliederversammlung am 19. November 2011 wurde beschlossen, dem Verein einen neuen Namen zu geben, und zwar „Historische Eisenbahn Baden 41 073 e.V.“, kurz HEB genannt.

Der Entwurf für eine sechste Verordnung zur Änderung eisenbahnrechtlicher Vorschriften schlägt bei den Museumseisenbahnen hohe Wellen. Geht diese EBO-Änderung wie vorgeschlagen in Kraft, könnte es das Ende von Zwei-Zug-Betrieb im Museumsverkehr auf so mancher Nebenbahn bedeuten: Alle Strecken, auf denen gleichzeitig mehrere Züge verkehren, müssten bis Ende 2014 mit Zugbeeinflussung ausgerüstet sein. Von dieser Nachrüstungspflicht könnte die Infrastrukturunternehmen nur eine Ausnahmegenehmigung entbinden.

Während der Frühjahrstagung des VDMT, die Ende März in Gerolstein stattfand, ist auf der 20. Mitgliederversammlung ein neuer Stellvertretender Vorsitzer gewählt worden: Johannes Füngers (Dampfbahn Fränkische Schweiz) löst Günther Steinhauer (Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr) ab, der zwölfeinhalb Jahre das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden bekleidet hat.