SRPS zug 2Die Jahreskonferenz der Europäischen Föderation der Museums- und Touristikbahnen (FEDECRAIL) brachte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im April 2018 zum ersten Mal nach Schottland. Während die Business-Tage in der Landeshauptstadt Edinburgh abgehalten wurden, führten die anschließenden Exkursionen zunächst in die Region der Lowlands, später von Inverness weiter in die Berge und Lochs der Highlands. Beeindruckende Fahrten mit historischen Zügen sowie Besuche von Eisenbahn- und weiteren Museen standen ebenso auf dem Programm wie das UNESCO-Weltkulturerbe „Forth Bridge“, das einzigartige Schiffshebewerk „Canal Wheel“ und die berühmte Glenfiddich Speyside Whisky-Destillerie. Im Vorfeld fanden die üblichen Sitzungen der FEDECRAIL-Arbeitsgruppen und des Vorstandes statt.

Das beherrschende Thema des Konferenztages war die Zukunftssicherung des historischen Eisenbahn-Erbes, zum einen durch Ausbildung in den Schlüsselqualifikationen, zum anderen durch Lobbyarbeit und Begeisterung der Jugend. Ein Beispiel für erfolgreiche Jugendarbeit lieferte die S.R.P.S. (The Scottish Railway Preservation Society). Mit einem der S.R.P.S.-Dampfzüge wurde auch die Sonderfahrten am Firth of Forth durchgeführt. Die Referenten befassten sich u.a. mit dem durch Lotterie finanzierten Trainingsprogramm BESST (The Boiler and Engeneering Skills Training Trust), mit der Einbindung der nächsten Generation und den Möglichkeiten, Abgeordnete aus dem eigenen Wahlkreis für das Historische Eisenbahnerbe zu interessieren. Des Weiteren  wurde die europäische Vereinigung von Organisationen zum Erhalt des Industriellen und Technischen Erbes „E-Faith“ vorgestellt und das UNESCO-Kulturerbe „Forth Bridge“ nahe Edinburgh.

Auf der Mitgliederversammlung, die vor den Exkursionen abgehalten wurde, ist einer der Gründerväter der Föderation und deren langjähriger Präsident David Morgan aus dem Gremium verabschiedet und sind zwei neue Vorstandsmitglieder aufgenommen worden: Peter Ovenstone (Vizepräsident ) und Jonas Svartlok. Die Präsidentschaft war bereits 2017 auf Jaap Nieweg übergegangen.