Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Jugendaustausch junger Museumseisenbahner und Museumseisenbahnerinnen auf europäischer Ebene. Die Heritage Railway Association (Großbritannien) richtet in Zusammenarbeit mit FEDECRAIL das Jugendcamp 2012 aus, das nach erfolgreichen fünf Jahren nun schon zum sechsten Male stattfindet. Vom 10. bis 19. August treffen sich die jungen Leute zwischen 16 und 25 Jahren in Nordengland. Sie erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das nicht nur viel zum Thema Eisenbahn bietet, sondern auch einen Einblick in die angelsächsische Kultur und darüber hinaus auch viel Zeit, sich kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen – eine hervorragende Gelegenheit für Jugendliche und junge Erwachsene, internationale Kontakte zu Gleichgesinnten neu zu knüpfen oder aufrechtzuerhalten. Interessentinnen und Interessenten finden weitere Informationen unter www.fedecrail.org oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Die „Historische Eisenbahn Baden 41 073 e.V.“ ist wohl noch eher bekannt unter dem Namen „Vereinigung zur Rettung und Erhaltung der Güterzugdampflokomotive 41 073 e.V oder Club 41 073 e.V. Gegründet worden ist der Verein unter dieser Bezeichnung am 28.Oktober 2000 in Freiburg/ Breisgau. Anlässlich der letzten Mitgliederversammlung am 19. November 2011 wurde beschlossen, dem Verein einen neuen Namen zu geben, und zwar „Historische Eisenbahn Baden 41 073 e.V.“, kurz HEB genannt.

FEDECRAIL, der europäische Dachverband der Museums- und Touristikbahnen, hat im Mai in Südschweden seine internationale Museumsbahnkonferenz 2012 gehalten. In diesem skandinavischen Land stehen die Museumseisenbahnen und Vereine, die auf dem nationalen Schienennetz fahren, durch eine neue Gesetzgebung akut vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Erhöhte jährliche Gebühren für die Registrierung ihrer Fahrzeuge im Nationalen Fahrzeugregister, hohe Zulassungs- und Inspektionsgebühren drohen ihre Existenz zu gefährden. Darüber hinaus müssen – wie auch in den anderen europäischen Ländern – Lösungen für die Einführung des European Rail Traffic Management System (ERTMS) gefunden werden, die je Fahrzeugtyp mehrere Hunderttausend Euro kosten können. Die Probleme der schwedischen Museumsbahnen standen folglich im Mittelpunkt der Konferenz von Helsingborg.

Es könnte ein vielversprechender Anfang sein: Zum ersten Mal wurden historische Eisenbahnen explizit in einem Antrag des Europäischen Parlamentes genannt. Der europäische Rat muss allerdings noch zustimmen. Der Antrag geht auf Brian Simpson (Großbritannien), den Vorsitzenden des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr im Europäischen Parlament zurück. Es handelt sich um Sonderregelungen für historische Züge, die auf dem nationalen Netz fahren.

Der seit 2010 anstehende Rechtsstreit, ob die mit zwei Tendern voraus fahrende Dampflokomotive 41 360 eine Geschwindigkeit von 50 km/h aufnehmen durfte oder nicht, ist jetzt entschieden. Das Verwaltungsgericht Köln gab dem EBA Recht, dass hier die Regelungen für geschobene Züge im Sinne des § 34 Abs. 3 EBO in Verbindung mit § 40 Abs. 3 Nr. 1 und Abs. 4 EBO einzuhalten sind und damit die Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.