Beim ersten von vier Bahnhofstagen 2012 – in Dörzbach und Jagsthausen – informierten sich fast 150 Besucher über die aktuellen Projekte zur Jagsttalbahn und über den Fortschritt der Gleisbaumaßnahmen im Bahnhof Dörzbach. Die Vereinsmitglieder boten erstmalig drei einstündige Führungen an, die von den Besuchern mit großem Interesse angenommen wurden.

Beim 6. FEDECRAIL-Jugendaustausch, der vom 10. bis 19. August 2012 in England stattfindet, ist Deutschland mit fünf jungen Leuten vertreten und damit die stärkste nationale Gruppe. Neben Deutschland nehmen Österreich (3 Teilnehmer), die Niederlande (2), Schweden (1), Groß Britannien (2), Italien (1) und die Ukraine (1) teil. Die fünf deutschen Jungen kommen von der Brohltal-Schmalspureisenbahn, der Jagsttalbahn und DEV, das einzige Mädchen unter den internationalen Teilnehmern von der DGEG. Das Camp wird von der Heritage Railway Association in Zusammenarbeit mit dem europäischen Dachverband der Museums- und Touristikbahnen in Keighley, Ravenglass und York ausgerichtet.

David Uhr und Wolfram Bäumer sind auf der Vorstandssitzung am Montag, 23. Juli 2012, in Ratingen von ihren Ämtern als Kassierer bzw. Vorsitzender des VDMT zurückgetreten, "um den Weg für neue Leute freizumachen" (W. Bäumer). Johannes Füngers und Ingrid Schütte leiten den VDMT bis auf Weiteres kommissarisch.

Mit Jonathan Hill, Mitarbeiter von Andrulla Vassiliou – EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend – hat FEDECRAIL einen neuen Kontakt zur europäischen Kommission in Brüssel aufgebaut. Ein erster intensiver Informationsaustausch fand mit Präsident David Morgan, Vizepräsident Jacques Daffis, Sekretär Livius Kooy und Officer Peter Ovenstone statt, die Jonathan Hill die Absichten und Ziele von FEDECRAIL erläuterten. Sie berichteten über Aktivitäten und die Charta von Riga als Leitfaden für die Erhaltung historischer Eisenbahnfahrzeuge sowie über die Kooperation mit Europa Nostra und dessen Projekt „Heritage Alliance 3.3”. Als zentrale Frage stand die Förderung durch EU-Mittel im Raum. Jonathan Hill gab länderübergreifenden Projekten, die dem EU-Gedanken dienen, eine Chance. 

Für ein gutes atmosphärisches Klima an ihrer Strecke sorgt die Selfkantbahn mit einer so genannten „Nachbarschaftsfahrt“. Am Samstag, dem 1. September 2012, war es wieder einmal soweit. Zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte wurden alle Anlieger von „ihrer“ Museumsbahn zu einer Fahrt, gemütlichem Essen in der Wagenhalle und ausführlichen Informationen über die Bahn und ihre Projekte eingeladen. Dabei sind nicht nur diejenigen Anwohner berücksichtigt worden, deren Häuser und Gärten unmittelbar an die Strecke grenzen, sondern auch die Bewohner etwas weiter zurückliegender Grundstücke.

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