Das ERTMS (European Rail Traffic Management System) stand im Mittelpunkt der Mainline-Group-Sitzung von FEDECRAIL, der europäischen Föderation der Museums-und Touristikbahnen, im September im schwedischen Helsingborg. Zum ersten Mal entsandte auch der VDMT einen Vertreter in dieses Experten-Gremium, das sich mit dem Betrieb auf europäischen Netzen befasst. Mitglieder aus Schweden, Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Luxemburg und mit Rudolf Bräunert auch aus Deutschland saßen an einem Tisch. Sie diskutierten verschiedene Ansätze der skandinavischen Länder und Englands für eine günstige Lösung von ERTMS im Dampfzugbetrieb. Dabei wurde der englische Vorschlag, die entsprechenden Anlagen im ersten Waggon hinter der Dampflok unterzubringen, verworfen.

Der 5. Jugendaustausch von FEDECRAIL, dem europäischen Dachverband der Museums- und Touristikbahnen, fand in diesem Sommer in Polen statt. 16 Jugendliche aus sieben Nationen und einem Dutzend europäischer Eisenbahnvereine trafen sich für zehn Tage zu einem interkulturellen Erfahrungsaustausch mit dem Schwerpunkt Eisenbahn. Gastgeber 2011 waren der Verein der Pommerschen Eisenbahnfreunde, der Verein der Kösliner Schmalspurbahn und der Verein Wirsitzer Kreisbahn, alle drei Mitglieder der Polnischen Föderation der Museums-, Tourismus- und Lokalbahnen (PFK).

Ein dichtes Programm mit zahlreichen Vorträgen und Kurzreferaten erwartete die gut 100 Teilnehmer der 61. Museumsbahnertagung des Verbandes Deutscher Museums- und Touristikbahnen e.V. (VDMT) Anfang November in Ratingen. Im Mittelpunkt standen grundsätzliche strategische Überlegungen, konkrete praktische Probleme und deren Lösungen. Gastgeber war die Railflex GmbH mit ihrem Geschäftsführer und VDMT-Schatzmeister David Uhr. Abgerundet wurde die gut organisierte Herbsttagung wie gewohnt durch eine Sonderfahrt auf dem Streckennetz der Bahnen der Stadt Mohnheim.

Nachdem die Beschaffung der klassischen schwarzen Arbeitskleidung für Eisenbahner - auch Waschzeug genannt - im traditionellen Schnitt längere Zeit nicht möglich war, konnte nunmehr ein Hersteller gefunden werden, der sie wieder fertigt. Die zur Fertigung erforderliche Mindestanzahl konnte gegenüber früher deutlich reduziert werden, so daß auch der Zeitraum bis zur Auslieferung bedeutend kürzer werden soll.

Alle Informationen über diese Arbeitskleidung, Auszüge aus Vorschriften hierzu sowie ein Bestellformular finden Sie hier.

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