Die politischen Vorgaben zur Neuformierung der gesetzlichen Unfallversicherung, als deren Folge es neben der Fusion von Berufsgenossenschaften auch eine Reduzierung der Gefahrtarifstellen gegeben hat, führte zu teilweise unerwarteten Ergebnissen und Mehrbelastungen. Diese wurden Mitte September 2011 bei der Verwaltungs-BG in Hamburg, die seit Anfang 2010 auch für die meisten Museumsbahnen zuständig ist, anläßlich einer Informationsveranstaltung diskutiert. Es zeigte sich, dass vor allem große Unternehmen wie die Berliner Verkehrsbetriebe oder die Hamburger Hochbahn betroffen sind, diese jedoch recht massiv. Ein noch zu bildender Gesprächskreis soll hier nach Abhilfe suchen. Nennenswerte Auswirkungen auf die Museumsbahnen sind allerdings nicht zu erwarten, da die Beitragsleistung dieser Unternehmen – unabhängig von den für VDMT-Mitglieder demnächst vorgesehenen neuen Regelungen, über die noch berichtet wird – so gering ist, dass sich absolute Änderungen nur in einem bescheidenen Rahmen bewegen dürften.

Wo bleibt in unserer Gesellschaft der Respekt vor Eigentum und ehrenamtlicher Arbeit? Diese Frage stellt sich angesichts eines erneuten Kupferklaus an der Extertalbahn, die seit Jahren immer wieder von skrupellosen Dieben heimgesucht wird. Unbekannte montieren im großen Stil Teile der Oberleitung ab. Auf der Strecke der Verkehrsbetriebe Extertalbahn (VBE), der letzten elektrischen Kleinbahn in Nordrhein-Westfalen, verkehren neben den touristischen Fahrrad-Draisinen historische Züge der Landeseisenbahn Lippe (LEL) mit Dampf und Diesel.

Seit Kurzem steht für alle Museumsbahnen und Veranstalter von Sonderfahrten unter dem Namen „Fahrkartendrucker.de“ ein individuell einsetzbares Internet-Buchungssystem zur Verfügung. Nach einer ausgiebigen Testphase wurde dieses speziell den unterschiedlichen Anforderungen von Museumsbahnen angepasst.

Die Stadt Blumberg, Betreiber der bekannten Wutachtalbahn im Südschwarzwald, sucht für ihren Museumsbetrieb einen hauptamtlich tätigen Dampflokführer, der auch weitere Aufgaben übernehmen soll. Interessierte Lokführer können die Stellenausschreibung hier herunterladen.

Mit Dr.-Ing. Karlheinz Geuckler ist ein Eisenbahner mit Leib und Seele und Urgestein der deutschen Privat- und Museumsbahngeschichte von uns gegangen. Er entschlief sanft am 6. September 2011 nach einem langen Ruhestand und erfüllten Leben im Alter von 85 Jahren. Eng verbunden war er nicht nur mit den DEG- und WEG-Bahnen, sondern auch einer Reihe weiterer Nichtbundeseigenen und Museumsbahnen. In seiner pragmatischen Art, konkrete Probleme rasch zu Lösungen zu führen, sicherte er vielen NE das Überleben.

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